Wuddi bietet eine appbasierte CarSharing-Lösung, die flexible, umweltfreundliche Mobilität für Privatkunden und Unternehmen jederzeit nutzbar macht.

1. Welches Problem löst euer Startup?

Mit wuddi bieten wir eine voll digitale Carsharing-Lösung, die ganz ohne Einstiegsbarrieren wie zum Beispiel einer Kaution auskommt. So sprechen wir alle Zielgruppen vom Fahranfänger über den Businesskunden (betriebliche Nutzung) bis hin zum Touristen an.

2. Wie hebt sich Wuddi von möglichen Mitbewerbern ab?

Von der Registrierung, inklusive der Online Führerscheinverifizierung, bis zur Buchung und Öffnung der Fahrzeuge sowie der Abrechnung läuft alles voll-automatisiert über die wuddi App. Zudem kann der Nutzer, wenn sein Arbeitgeber auch bei wuddi registriert ist, zwischen zwei Profilen wechseln. So können Fahrten im dienstlichen Rahmen automatisch über den Arbeitgeber abgerechnet und klar von privaten Fahrten getrennt werden.

3. Was war euer bisher größter Erfolg und größter Misserfolg auf eurer Start-Up-Reise?

Der größte Erfolg 2019 war definitiv die Fertigstellung unserer App sowie auch das „go live“ Ende November mit der Eröffnung der ersten Stationen. Der Aufbau von Ladeinfrastruktur für unsere E-Fahrzeuge war und ist leider sehr herausfordernd und langwierig, eigentlich wollten wir bis Ende 2019 schon deutlich mehr Fahrzeuge platziert haben.

4. Wo seht ihr euch in einem Jahr?

Ende 2020 möchten wir alle 200 Fahrzeuge in und im Münster an wuddi Stationen verteilt haben, das bedeutet den Aufbau von insgesamt mindestens 80 Ladestationen im kommenden Jahr.

5. Wenn Ihr 500.000€ bekommen könntet, was würdet Ihr mit dem Geld machen?
Sehr gute Frage. Einen Teil der Summe würden wir in die Weiterentwicklung der App stecken und einen Großteil sehr wahrscheinlich für die Finanzierung von Stellplatzflächen und die Anschaffung und den Aufbau von Ladeinfrastruktur sowie Fuhrparkerweiterung nutzen.

6. Gibt es ein deutsches Start-Up, welches euch fasziniert oder inspiriert hat? Wenn ja, welches und warum?

Die Damen und Herren von Emmy sind ein Vorbild für uns, da sie die gleiche Vision verfolgen wie wir: urbane Mobilität nachhaltiger zu gestalten und eine Zukunft zu erschaffen, in der niemand ein eigenes Fahrzeug besitzen muss. Außerdem haben sie eine geniale Kundenkommunikation und Zielgruppenansprache. Emmy hat ein beeindruckendes Wachstum hingelegt, sie sind in 2015 gestartet und haben aktuell bereits über 250.000 Kunden.

7. Zu guter Letzt – Wie seid Ihr auf den Namen „Wuddi“ gekommen? 

Wuddi kommt aus der münsterländischen Handelssprache Masematte und bedeutet so viel wie Wagen oder Auto. Da wir in Münster beheimatet sind und Carsharing für Münster und die Region betreiben, fanden wir diesen Namen sehr passend. Zudem liegt Regionalität wieder total im Trend.