Sponsorenvorstellung – Grow Digital Group

Wir freuen uns sehr darüber, die Grow Digital Group als langfristigen Sponsor des Venture Club Münster begrüßen zu dürfen! Die Grow Digital Group vereint 165 Experten von basecom, brandence, MSO Digital und netspirits unter einem Dach. Dank der Vernetzung aller Kompetenzen, die zum Auf- und Ausbau von digitalen Geschäftsmodellen erforderlich sind, kann die Grow Digital Group eine ganzheitliche und individuelle Betreuung bieten – egal ob Mittelständler oder Start-up! Mehr auf growdigitalgroup.de

Als Zusammenschluss von mehreren jungen, digitalen Unternehmen verbindet die Grow Digital Group natürlich auch einiges mit dem Thema Entrepreneurship. Wo die Geschäftsführer selbst bereits Start-up-Erfahrung sammeln konnten, wie die Unternehmen mit Start-ups zusammenarbeiten und warum die Grow Digital Group den VCM unterstützt, liest Du im folgenden Interview:

1. Was verbindet die Grow Digital Group mit dem Thema Entrepreneurship?

Manuel Wortmann: Die Grow Digital Group ist ein Zusammenschluss von Agenturen und Digitalunternehmen, die Entrepreneurship in ihrer DNA tragen. Wir haben uns immer neuen Herausforderungen der Digitalisierung gestellt und durch unternehmerische Initiative tragfähige Geschäftsmodelle entwickelt.

Christian Tembrink: Entrepreneure ergreifen unternehmerische Chancen, um einen wachsenden Marktbedarf mit passenden Geschäftskonzepten zu befriedigen. Genau hier dockt die Grow Digital Group an: Das Netzwerk aus Gründern und Agenturgeschäftsführern vereint hochspezialisierte Fachteams, um Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Marketing- und Vertriebstätigkeiten zu beschleunigen.

2. Warum ist Euch Intra-/Entrepreneurship wichtig?

Karsten Ilm: Unternehmertum ist von zentraler Bedeutung in unserer Gesellschaft, um Fortschritt und Lebensqualität zu sichern. Ich glaube, gerade in der heutigen Zeit, in der neue Geschäftsmodelle mit viel Dynamik und kurzer Testphase sehr schnell marktrelevant sein können, ist Entrepreneurship spannender als je zuvor.

Sven Beckmann: Ja, das sehe ich auch so. Dabei gehören zum Entrepreneurship viele Facetten: Charakter, Fähigkeiten oder Fertigkeiten, das Gespür für den richtigen Zeitpunkt und insbesondere viel Mut. Es braucht auch eine Vision, an die man glauben und an der man gemeinsam arbeiten kann. Das zu transportieren, ist für Gründer elementar, um Menschen für sich und ihr Vorhaben zu gewinnen.

Manuel Wortmann: Wichtig ist auch, das eigene Team mit einzubeziehen: Die Motivation der Mitarbeiter, die Bereitschaft jedes Einzelnen, etwas Neues zu schaffen und seinen Beitrag dazu zu leisten, ist gerade für junge Unternehmen unglaublich wertvoll.

3. Was macht Eurer Meinung nach ein erfolgreiches Start-up aus?

Karsten Ilm: Du musst für ein Thema brennen, sonst wirst du nicht dauerhaft erfolgreich sein. Und das, was du tust, musst du aus verschiedenen Perspektiven betrachten und strategisch angehen. Start-ups, die kein Kundenproblem adressieren oder sich nicht an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, werden es schwer haben. Ergo: Das Erfolgsrezept ist, den Menschen in den Mittelpunkt seiner Start-up-Idee zu stellen.

Sebastian Kmoch: Leidenschaft für das eigene Projekt ist enorm wichtig. Vor allem, wenn es darum geht, mit Schwierigkeiten umzugehen. Dann kommt es eben auf die richtige Einstellung an: Rückschläge sind Herausforderungen zum Lernen. Man muss bereit sein, Risiken einzugehen, Entscheidungen zu treffen und dabei auch Fehler zuzulassen. Und natürlich muss man wissen, was die Kunden wollen.

Sven Beckmann: Ich würde noch einen Schritt weitergehen: Besonders erfolgreiche Start-ups sind Unternehmen, die Bedürfnisse schaffen, Wünsche erzeugen, die vorher nicht existent waren und diese solide, nachhaltig und wirtschaftlich realisieren. Viele von den heutigen größten Unternehmen haben genau das gemeistert – siehe Netflix, AirBnB, Uber oder Amazon. All diese Unternehmen bauen emotionale Beziehungen zu ihren Kunden auf und pflegen diese beinahe täglich.

Christian Tembrink: Neben der Arbeit am Produkt sind Start-ups und Gründer also gut beraten, Zeit und Hirnschmalz in die Gedankenwelt ihrer zukünftigen Kunden und in das, was der Wettbewerb tut, zu investieren.

4. Wie hat die Grow Digital Group bereits erfolgreich mit Start-ups zusammengearbeitet?

Manuel Wortmann: Als Geschäftsführer und Gründer von basecom habe ich in der Vergangenheit mehrfach Studenten im Rahmen des EXIST-Programms beraten. Hier standen neben Geschäftsmodellentwicklung auch oft Best Practices für die Unternehmensorganisation oder die Entwicklung des Gründer-Teams als Einheit im Fokus.

Christian Tembrink: netspirits konnte bereits etliche Start-ups beim Markteintritt begleiten und mit intelligenten digitalen Marketinglösungen aktiv beim Wachstum unterstützen. Ob das Luxustaschenanbieter-Start-up Fashionette (mittlerweile von den Gründern verkauft), das bundesweit in vielen Städten erlebbare Start-up Team Escape oder der Hersteller von Holzbrillen Kerbholz: Dank neuestem Marketingwissen von netspirits freuten sich alle Start-ups über einen messbaren Schub an neuen Kunden – und das nicht zuletzt dank Beratung, Know-how-Transfer und aktiver Mitarbeit des netspirits-Teams!

Sven Beckmann: Wir arbeiten täglich auch mit Start-ups zusammen. Und außerdem ist ja die Grow Digital Group selber ein Verbund aus Start-ups. Der Erfolg ist oft eine Symbiose aus der Erfahrung durch unsere eigenen Kundenbeziehungen, dem frischen Geist und der jugendlichen Naivität der Start-ups. Das Extrakt ist der gemeinschaftliche und partnerschaftliche Erfolg. Auch wir profitieren dabei von den unterschiedlichen Perspektiven und neuen Ideen, die uns inspirieren und jung halten.

5. Wo seht Ihr Eure Kernkompetenz in der Unterstützung von Start-ups und jungen Unternehmen?

Manuel Wortmann: Die Grow Digital Group bezieht ihre Stärke daraus, dass sie die Expertise und Erfahrung von Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der Agentur- und Digitalbranche bündelt. Deshalb können wir natürlich auch Start-ups ein breites Unterstützungsangebot machen. Bei basecom sind wir zum Beispiel absolute Prozess-Junkies. Von Pragmatismus bis Perfektionismus ist alles dabei. Wir sehen Probleme früh und haben je nach Zielsetzung die passende Lösungsidee, die wir auch in der Umsetzung betreuen können.

Christian Tembrink: Da viele Start-ups häufig über unzureichende Budgets für das Online-Marketing verfügen, helfen wir meist in Form von Know-how-Transfer weiter. Dieser findet über Workshops, Seminare und Schulungen statt. Speziell im Raum Köln mache ich als netspirits-Geschäftsführer in Zusammenarbeit mit der IHK an über 45 Lehrgangstagen pro Jahr die Teilnehmer fit in Sachen Content-Strategie, Suchmaschinenoptimierung und Schaltung von Performance Ads.

Karsten Ilm: Ich glaube, da können wir uns gut ergänzen: brandence ist auf die Zielgruppenanalyse, die Business- /Markenstrategie und der daraus resultierenden Marketingkommunikation spezialisiert. Wir haben da spannende Start-ups wie die Bug Foundation, Deutschlands erstem Insektenburger, mit strategischen und kreativen Leistungen begleitet. In diesem Bereich können Gründer von unserer Erfahrung profitieren.

6. Was ist Eure Vision für die Gründerszene der Region?

Karsten Ilm: Meine Vision für die Gründerszene der Region ist, dass sie Teil eines lebendigen Business-Ökosystem wird, das Chancen für alle Stake- und Shareholder bietet. Die Gründerszene als Innovator ist ein wichtiges Puzzlestück im Gesamtbild, damit die Region zukunftsfähig bleibt – substanziell über neue Geschäftsmodelle und symbolisch in der Wahrnehmung.

Sebastian Kmoch: MSO Digital ist schon jetzt ein wesentlicher Teil der Gründer(unterstützer)szene im Wirtschaftsraum BI-MS-OS. Wir beteiligen uns beispielsweise als einer der wesentlichen Treiber in der Region daran, das Thema KI vorwärts zu bringen.

Manuel Wortmann: Durch die vielen jungen Unternehmen und Unternehmer*innen schaffen wir es, gut qualifiziertes Personal in der Region zu halten und vielleicht sogar hierher zu ziehen. Davon profitiert am Ende die gesamte Region sowohl auf Arbeitgeberseite als auch auf der sozialpolitischen Ebene.

7. Warum unterstützt Ihr den Venture Club Münster?

Karsten Ilm: Wir haben den Venture Club aktiv erlebt und wissen, dass dort Gutes passiert. Mein Kollege Matthias Reyl hat im vergangenen Herbst ein Wochenendseminar geleitet. Danach war klar, dass wir hier weiter am Ball bleiben wollen.

Christian Tembrink: Als wir netspirits 2007/2008 gegründet haben, hätte ich mir eine Anlaufstelle gewünscht, die mir bei all den vielen Herausforderungen bei der Gründung zur Seite steht. Für alle heutigen Gründer liegt es mir daher am Herzen, meine Erfahrungen – speziell aus meinen Fachbereichen Online-Marketing und Verkaufspsychologie – zu teilen und damit zu helfen, dass Deutschland auch zukünftig mit innovativen und erfolgreichen neuen Geschäftskonzepten weit vorne im Weltvergleich mitspielen kann!

Manuel Wortmann: Drei der Unternehmen der Grow Digital Group kommen aus Osnabrück. Münster ist da ja direkt nebenan. Und Köln ist auch nicht weit entfernt. Wir alle sind deutschlandweit tätig. Ich glaube, es lohnt sich, regional enger zusammenzurücken und Innovation zu fördern, um gemeinsam auch überregional eine stärkere Wirkung zu erzielen.

2020-04-19T18:10:18+02:00 19. April 2020|Allgemein, Inside VCM, LET´S ASK, Wissenswertes|