Auch in diesem Jahr fand wieder der Climate Hack statt. Ein Hackton bei dem sich alles um das Thema Nachhaltigkeit dreht. 5 Teams haben innerhalb von 4 Tagen nachhaltige Ideen ausgearbeitet und am Final Pitch vor einer Fachjury gepitched. Weitere Informationen gibt es auf der Climate Hack Website.
Hier geht es zum kurzen Aftermovie
Wir haben dieses Jahr den Climate Hack aufgezeichnet um das Event allen die nicht vor Ort waren oder nicht vor Ort sein konnten die Einblicke in die Ideen der Zukunft zur Verfügung zu stellen.
Hier eine barrierefreie, transkribierte Version des Mitschnitts:
[Josi]
[Musik] Schön, dass ihr alle den Weg in die LBS gefunden habt. Wir freuen uns sehr, euch heute begrüßen zu dürfen zum Final Pitch des Climate Hacks 2026. Und ich glaube, da können wir als VCM, kann ich, glaube ich, im Namen des ganzen VCM sprechen, schon ein bisschen stolz sein, dass wir wieder so ein Event auf die Beine gestellt haben und ihr Interesse habt, euch anzugucken, was in den letzten Tagen hier passiert ist. Ich freue mich mega auf einen schönen Abend mit euch und hoffe, ihr werdet es auch sehr genießen.
[Tim]
[Musik] Auch von mir ein herzliches Willkommen! Äh, schön, dass ihr alle da seid. Ich kann euch sagen, ihr könnt wirklich gespannt sein auf die Pitches. Also wir sind mal ein bisschen die Tage da durchgegangen und ich habe viel gehört, viel gesehen und, ähm, na ja, also von Einsamkeit wegen Social Media bis hin zu einer Lösung für einen Moment Innenraumluftverschmutzungsproblem haben wir irgendwie heute alles dabei.
[Josi]
Genau, Tim, ist ein guter Punkt. Ich würde sagen, lass uns die Zuschauer doch mal ein bisschen mitnehmen, was wir hier überhaupt machen. Wie kommen wir darauf, einen Climate Hack zu organisieren? Wer sind wir? Was machen wir so? Wie spielt das alles zusammen? [lacht]
[Tim]
Viele Fragen.
[Josi]
Ja.
[Tim]
Also erst mal zu uns beiden: Das ist Josie, ich bin Tim. Wir sind, äh, Teil des Venture Club Münsters. Wir sagen immer VCM, kurz dazu. Ähm, wir sind eine studentische Initiative hier, die probiert, ähm, ja, alle Themen rund um das Thema Unternehmertum, Start-ups, äh, zu behandeln. Ähm, wir haben eine Kernidee oder unsere Mission ist es, junge Menschen dazu zu befähigen, dass sie, wenn sie Ideen haben, und ich glaube, wir alle haben täglich ganz viele Ideen, ähm, die dann auch wirklich verfolgen zu können. Das heißt, äh, wie machen wir das? Also wir haben zum Beispiel Events wie das heutige, den Climate Hack 2026, hatten wir letztes Jahr auch hier in der LBS. Äh, wir haben das Female Founders Forum, das hat erst letzten Monat im Dezember stattgefunden, und wir haben unser Highlight im Juni, ähm, das, die Startup Contacts. Also da erzähle ich später auch noch mal ein bisschen mehr darüber. Aber all diese Events, äh, veranstalten wir. Na ja, also am Mittwoch, da, ähm, haben sich Teams eingefunden. Da haben die teilnehmenden Personen, die sich dann registriert haben bei uns, haben dann sich dann getroffen und sich erst mal kennengelernt, angeschnuppert, erste Ideen ausgetauscht und dann, na ja, heute, vier Tage später, äh, stellen sie diese Ideen dann vor. Vor euch und vor der Jury. Was hat das denn jetzt mit dem Climate auf sich? Also Climate ist hier, äh, ein bisschen weiter gefasst und steht repräsentativ auch ein bisschen für das Thema Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit, das wissen wir alle, ist wichtig, ne, heutzutage. Und, ähm, das beinhaltet nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit, die wir ja oft vermuten und da damit verbinden, sondern auch die soziale Nachhaltigkeit oder die ökonomische Nachhaltigkeit. Also es geht um die Frage: Wie wollen wir denn in Zukunft leben, arbeiten und einfach wirtschaften und zusammenleben?
[Josi]
Heißt aber nicht unbedingt, dass jetzt von heute auf morgen alles perfekt sein muss. Und das ist natürlich gar nicht möglich, es ist uns allen klar. Ich glaube, es heißt viel mehr, einfach mal anzufangen und wirklich was zu machen. Und, äh, natürlich sind vier Tage eine mega kurze Zeit, in der man keine perfekte Idee, ähm, super sich perfekt ausdenken kann oder, äh, umsetzen kann. Ähm, aber ich glaube, dieser Punkt: einfach machen, einfach mal anfangen, das ist das, was der Climate Hack so ein bisschen, ähm, ja, wie man
[Josi]
das ganz gut vielleicht so in die Wege leiten kann. Und genau, ich bin gespannt, was kommt.
[Tim]
Aber bevor wir jetzt auch noch anfangen, haben wir auch noch einen wichtigen Punkt: Wir wollen uns bedanken bei ganz vielen wichtigen Personen und Institutionen. Und dafür haben wir jetzt noch jemanden, den wir auf die Bühne bitten wollen. Bitte einmal einen Applaus für unseren lieben Vorstand, den Sandro. [Applaus]
[Sandro]
Hallo, Hallo.
[Sandro]
Guten Abend auch von meiner Seite. Tim und Josie haben es gerade schon sehr gut gesagt: Die letzten Tage waren auf jeden Fall intensiv, vor allem für die Teilnehmer, die heute Abend eine sehr, sehr wichtige Rolle spielen für dieses ganze Event. Denn um nachhaltige und gute Ideen auf die Beine zu stellen, braucht es zwei Seiten. Die erste Seite, die steht heute hier im Rampenlicht, und das sind gute Ideen von Leuten, die sich denken: Ich möchte, dass es morgen noch genauso aussieht, wie es heute ist. Dass morgen noch genauso lebenswert ist, wie es heute ist. Aber Ideen alleine reichen nicht aus.
[Sandro]
Zu Ideen gehören auch Leute, die daran glauben, die diese Ideen unterstützen. Und wir alle kennen das, dass ohne Leute, die uns in unserem Leben unterstützt hätten, wir wahrscheinlich nicht dort stehen würden, wo wir heute stehen. Und genauso ist es auch mit diesem Event und mit den Leuten, die hier stehen. Und es gibt ganz spezielle Leute, ohne die das Ganze hier nicht möglich gewesen wäre und ohne die wir dieses ganze Event nicht auf die Beine gestellt hätten. Und bei diesen Leuten möchte ich mich einmal bedanken, denn das sind vor allen Dingen unsere Partner, die uns dabei unterstützen, dass wir dieses Event hier auf die Beine stellen können, die uns zum einen mit den notwendigen Ressourcen versorgt haben, aber auch mit guten Ideen, die auch bei diesen Workshops dabei waren und ihre Ideen mit reingebracht haben.
[Sandro]
Ohne diese könnten wir hier heute nicht stehen und dieses Event auf die Beine stellen. Da sind die NRW-Bank, ein recht herzliches Dank, die LBS, die Sparkasse, das Reach, die grüne Gründung, Grünes Gründen Münsterland, wo verschiedene Institutionen dazu gehören, und viele weitere, die ihr hier auf dem Bildschirm seht.
[Tim]
… Viele von ihnen sind heute hier, aber auch
[Tim]
die, die nicht hier sind, denen gilt das Dank natürlich auch. Außerdem ist es so, dass es auch einige Leute gibt, die an diesen Events nicht so teilnehmen können wie normal. Und damit diese Leute auch eingebunden sind, haben wir es, dass wir das Event aufzeichnen und digital barrierefrei zur Verfügung stellen. Das heißt, man kann auf unsere Webseite und jeder kann von diesen Ideen, die heute hier inspiriert werden, äh, vorgestellt werden, inspiriert werden. Und das ist auch nur möglich durch unseren Sponsor und unseren Partner, der Sparkasse. Deswegen da auch noch mal ein recht herzlicher Dank, denn ohne alle unsere Sponsoren wäre das hier nicht möglich gewesen. Und jetzt möchte ich wieder zurückgeben. Einen großen Applaus für unsere Partner. [Applaus] Danke schön!
[Tim]
Genau, und neben unseren Sponsoren gibt es eine weitere wichtige Gruppe, ohne die das heute nicht möglich ist. Und das seid ihr auf jeden Fall. Auch herzlichen Dank erst mal, dass ihr da seid. Ihr wollt, sollt [lacht] uns natürlich einmal unterstützen, mit eurer Stimmung, mit eurem Applaus. Das ist natürlich super wichtig, auch hinterher für die Teams, die pitchen werden. Aber insbesondere habt ihr ja auch euren eigenen Beitrag, weil ihr ja hinterher auch abstimmen dürft. Wie gesagt, ihr solltet alle euren Code bekommen haben, sodass ihr hinterher mitentscheiden könnt, an wen der Preis des Zuschauervotings dieses Jahr geht. Also da möchte ich euch auch motivieren, alle mitzumachen. Also passt gut auf bei den Pitches und lasst euch inspirieren.
[Josi]
Genau, und unsere dritte Gruppe, ohne die das Ganze nicht möglich wäre, ist auf jeden Fall auch unsere Jury. Denn ein Pitch-Wettbewerb mit Leuten, die pitchen, braucht natürlich auch Leute, die das Ganze bewerten. Sonst bräuchten wir keinen Pitch-Wettbewerb machen. Und, äh, ja, jetzt freue ich mich auch, unsere Jury einmal kurz vorstellen zu dürfen.
[Tim]
Also fangen wir an mit Helene. Helene begleitet junge Start-ups genau in der Phase, in der gute Ideen entstehen.
[Tim]
Sie ist von der NRW-Bank und, äh, ich darf sie jetzt ganz herzlich auf der Gr-, äh, Bühne begrüßen. Sie war selbst mal Mitglied im VCM. Also bitte einmal einen Applaus für Helene. [Applaus]
[Tim]
Ähm, du sagst, Helene, äh, dass gute Ideen in der– oder willst du kurz vielleicht ein bisschen hier vor– Super, danke schön. [lacht] Ähm, dass gute Ideen Grundlagen für nachhaltige und digitale Transformationen sind. Und du warst selbst ein Teil vom Venture Club Münster. Also, warum ist Unternehmertum denn so wichtig für dich?
[Jury]
Also ich glaube, jeder, der in diesem Bereich arbeitet, weiß, dass Unternehmer einfach die Zukunft wirklich, ähm, im positiven Sinne mitgestalten können, also wirklich die Welt verbessern können. Ähm, jetzt im Rahmen der NRW-Bank arbeiten wir ja vor allen Dingen mit Unternehmern zusammen, um, ähm, nachhaltige Gründungsideen natürlich auch zu entwickeln, innovative Gründungsideen, die Wirtschaft voranbringen, die Arbeitsplätze schaffen, aber auch wirklich die Produktivität im Land NRW, ähm, verbessern. Aber auch wirklich zu sehen, ähm, wie viel Unternehmertum schaffen kann, was man vorher einfach nicht gesehen und gewusst hat, ähm, obwohl es doch so einfach und so möglich ist. Ähm, ja, das ist das Besondere daran.
[Tim]
Und meine zweite Frage jetzt für heute Abend, für die Pitches: Ich meine, du sollst das am Ende ja auch ein Stück weit bewerten. Woran erkennst du denn einen guten Pitch? Also was macht das denn für dich aus?
[Jury]
Also man merkt relativ schnell, wie viel Gedankengut da reingesteckt wurde, weil man merkt, ob es plausibel ist, ob es logisch ist oder nicht. Ähm, im Detail erkennt man es zum Beispiel auch daran, dass man wirklich feststellt: Okay, haben die Leute mit den Kunden gesprochen? Haben die ein Verständnis für die Kunden? Ähm, können die die Marktgröße einschätzen? Ist das wirklich innovativ und skalierbar? Das sind so, glaube ich, die wichtigsten Faktoren, auf die wir achten.
[Tim]
Okay, ja, wir sind gespannt, ob sie, die Teams, deine Erwartungen erfüllen dürfen und können. Vielen Dank, Helene. Ähm, dann würden wir jetzt erst mal oder erst mal noch mal vielen, äh, Applaus. [Applaus] Danke schön. Ach so, nee, du darfst bleiben. Stimmt.
[Josi]
Genau. Außerdem freuen wir uns sehr, heute Sebastian vor der Sparkasse heute begrüßen zu dürfen. Auch einmal einen Applaus, bitte.
[Josi]
[Applaus] Sebastian, du unterstützt Gründerinnen rund ums Thema Finanzplanung, Bud-Budgetierung, so was in die Richtung. Was würdest du sagen, warum bist du heute hier? Was würdest du sagen, was– warum passt es auch so gut? Warum passt du so gut zum ClimateHack, heute hier zu sein? Und zweite Frage: Worauf freust du dich heute ganz besonders?
[Speaker 4]
Also ich bin heute hier als Vertreter von der Sparkasse und die Sparkasse als regionales Unternehmen ist natürlich auch wichtig, was hier in der Region passiert, was für nachhaltige Ideen entwickelt werden. Und ich glaube, da werden wir heute eine ganze Menge sehen. Wir unterstützen das in vielen Bereichen, auch hier den ClimateHack. Ähm, und ich bin einfach gespannt, vielleicht welche Unternehmen ich noch in ein, zwei, drei Monaten auch in der Sparkasse begrüßen darf. Zu einem Finanzierungsgespräch, zu einer Kontoeröffnung oder ähnlichem.
[Josi]
Viel-
[Speaker 4]
Ich freue mich besonders einfach auf fünf coole Ideen.
[Josi]
[lacht] Ja, klingt gut, ne? [Applaus]
[Josi]
Herzlichen Dank, dass du hier bist.
[Speaker 4]
Gerne.
[Josi]
Als, äh, Dritte- ich war gerade am Überlegen, weil, äh, eine, eine Person aus unserer Jury ist leider, äh, verhindert heute. Das wäre der Alexander gewesen. Deswegen musste ich gerade mich wieder ordnen. Aber als Nächstes haben wir dann noch die Christina, die an von der Uni sogar oder am Reach tätig ist und, ähm, selber eben coacht, was, äh, die Gründung angeht. Und wir freuen uns auch sehr, dich heute hier begrüßen zu dürfen…. Christina, wie ist das bei dir, wenn du gleich die Pitches dir angucken, anhören wirst? Worauf wirst du besonders achten und was zeichnet für dich einen guten Pitch aus?
[Speaker 5]
Ja, also [räuspert sich] da fließen natürlich mehrere Faktoren mit ein. Also, äh, ich finde, es geht auf jeden Fall los mit ’nem guten Kundenproblem. Was heißt, was ist ein gutes Kundenproblem? Es ist ein relevantes Kundenproblem, das eine große Ziel-Kundenzielgruppe beschäftigt und das wirklich auch, ähm, ja, ein großes Problem darstellt und, äh, dringend gelöst werden muss. Das heißt, ganz viel Wert lege ich auf das Problem, aber dann natürlich auch die Lösung. Ähm, da ist natürlich wichtig, dass die Lösung irgendwie am Kunden entwickelt wird, den Kundenbedürfnissen entspricht, dass das Ganze irgendwie natürlich auch sich rechnet, also Wirtschaftlichkeit und dass das Ganze auch umsetzbar ist. Genau. Und ja, da- darauf schaue ich auf jeden Fall.
[Josi]
Sehr schön, vielen Dank. [Applaus]
[Tim]
Abrunden tut das Ganze unser Juryteam. Dann eine Person, die die Expertise auch aus Nachhaltigkeitsperspektive noch mit reinbringt. Carsten, äh, Leßmann von der LBS Nordwest, wo wir jetzt auch heute sind. [Applaus]
[Speaker 6]
Hallo zusammen!
[Speaker 6]
Carsten, also Nachhaltigkeit ist dann ja nicht nur ein Nebenthema, sondern ja auch ein Stück weit dein Beruf. Was– worauf achtest du dann heute Abend oder was ist dir allgemein so wichtig am Thema Nachhaltigkeit?
[Speaker 6]
Ja, das Thema Nachhaltigkeit ist mir natürlich deshalb wichtig, weil es uns alle betrifft und unsere Zukunft betrifft. Und ich weiß nicht, ob es bekannt ist, aber der Gedanke der Nachhaltigkeit kommt halt aus der Forstwirtschaft. Ähm, und ich finde, das ist ziemlich gut, äh, plausibel nachvollziehbar. Wenn ich einen Wald habe, wo eine Million Bäume stehen und ich möchte damit Geld verdienen, dann kann ich halt zwei Dinge tun: Entweder ich holze morgen den kompletten Wald ab und bin dann erst mal reich und frage mich übermorgen, wie ich denn weiteres Geld verdiene, weil die nächsten vierzig Jahre werde ich kein Holz verkaufen können. Oder ich gehe halt ran und k– würde halt von den eine Million Bäumen jedes Jahr ein Vierzigstel abholzen und auch nachpflanzen. Und diese Idee, die finde ich, bringt es ganz gut auf den Punkt. Das heißt, Nachhaltigkeit würde ich immer mit Langfristigkeit übersetzen. Gar nicht mit ökologisch, sondern wirklich mit langfristig gedacht, gute Beziehungen. Und, äh, da freue ich mich, was die, äh, fünf Teams heute aufbereitet haben und was wir dann gleich zu sehen bekommen.
[Tim]
Vielen Dank. [Applaus]
[Tim]
Dann noch mal also an euch alle vier: Vielen, vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, dass ihr solche Projekte, solche Aktivitäten hier unterstützt. Also noch mal einen ganz großen Applaus für alle und dann dürft ihr euch gerne auch wieder setzen.
[Tim]
[Applaus] So, und jetzt, äh, wird’s langsam ernst. Die Teams werden nervöser und nervöser, deswegen kommen wir jetzt auch mal zum Punkt. Ähm, aber vorher ist es noch wichtig, kurz die Pitch-Regeln, äh, klarzumachen. Also: jedes Team hat wirklich maximal fünf Minuten, hier gleich zu performen. In fünf Minuten soll deren Idee wirklich klar werden. Im Anschluss, ähm, haben wir dann noch mal fünf Minuten Zeit für ein Q&A mit euch, mit der Jury. Deshalb behaltet ihr auch dann das Mikrofon. Und, ähm, um das halt eben… wir, wir probieren das eben gleich für alle Teams zu machen. Deswegen hat jedes Team auch wirklich fünf Minuten Zeit und wir probieren da wirklich dann auch, das fair zu gestalten und dann da zu sagen: nach fünf Minuten ist auch Schluss. Genau. Ähm, die Fragen von eurer Seite, das sind Fragen, die, äh, sind, ja, kritische Rückfragen. Die können aber alles betreffen Richtung Geschäftsmodell, Richtung, äh, Zielgruppe. Eben wurde auch das Thema Kundenverständnis angesprochen. Also all diese Themen können gefragt werden und ich hoffe, dass die Teams darauf vorbereitet sind. Aber ich glaube, da müssen Sie sich gar nicht so viel, äh, Angst machen. Ähm, sie sind ja gut vorbereitet.
[Tim]
Genau.
[Josi]
Und ich würde sagen, damit haben wir erst mal genug geredet. Ich würde die erste Pitch-Runde eröffnen und das erste Team, was ihr gleich sehen würdet, ich würde mal sagen, es hat sich direkt ein dickes Brett vorgenommen. Ich glaube, wir wissen ja alle, dass das Thema Nachricht- Nachhaltigkeit schon, äh, sehr wichtig ist, aber oft so der Weg dahin, der führt schon oft irgendwie durch so einen Dschungel voller Formulare, voller Daten und Vorschriften. Und unser Team eins namens Lumio, ähm, wir sind sehr gespannt, was Sie dazu zu sagen haben. Also bitte begrüßen mit mir Team eins Lumio. [Applaus]
[Tim]
Kicker auch noch. Viel Spaß!
[Speaker 5]
Ja, nice. Äh, hallo, erst mal, wir sind das Team von Lumio und wir haben uns in den letzten Tagen damit beschäftigt, ähm, Thema Bürokratie. Wurde gerade eingeleitend gesagt: Riesenthema. Viele von euch werden wahrscheinlich auch schon Erfahrungen damit gehabt haben. Ist häufig sehr nervig, aufwendig, sei es Zeit oder
[Speaker 5]
viele, viele Auflagen, die man beachten muss. Und genauso geht es Unternehmen. Unternehmen haben von der EU Auflagen. Ähm, wir haben uns da jetzt auf eine Auflage namens CSRD, ähm, spezialisiert. Das ist eine Auflage momentan für Großunternehmen und kapitalmarktorientierte Unternehmen, ähm, die in den Bereichen CO₂-Management, äh, Supply Chain und vielen, vielen, vielen weiteren Berichten, das ist ein riesiges Dokument,
[Speaker 5]
nachfragt: Ist das eigentlich nachhaltig, was ihr hier macht? Und da muss bis ins kleinste Detail eine Supply Chain
[Speaker 5]
nachverfolgt werden. Das ist natürlich ein Riesenaufwand. Wir haben das mal so ganz grob abgeschätzt und das ist-… Was wir jetzt so geschätzt haben für ein Jahr: ungefähr eintausend Personenstunden, die ein Unternehmen aufbringen muss. Wir haben uns nur auf das Gehalt fokussiert. Da spielt noch viel mehr rein. Das heißt, diese fünfunddreißig Euro die Stunde ist wahrscheinlich sogar noch relativ konservativ. Da kommt man auf ein, ähm, ja, wie es hier steht, Jahrespensum von fünfunddreißigtausend Euro, das prinzipiell jedes Unternehmen, das in diese Kategorie fällt, zahlen muss, um diesen Bericht anzufertigen. Wichtig: Dieser Bericht wird in den nächsten paar Jahren deutlich erweitert. Kleine und mittelständische Unternehmen müssen ab nächstem Jahr genau dieselben Auflagen beachten oder leicht abgeschwächte. Und genau da wollen wir einsetzen. Wir haben uns gedacht, wir wollen diesen kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, nachhaltiger diesen Bericht, diesen Nachhaltigkeitsbericht anfertigen zu können und dabei so simpel und schnell wie möglich handeln zu können. Dafür haben wir uns überlegt, eine Plattform zu entwerfen, die Automat…, die automatisch die Daten aufbereitet, filtert und, ähm, in das konkrete Format, das das CSRD fordert, bringt. Dadurch werden viele Einsparungen gemacht, was Personalkosten und Insgesamtkosten angeht.
[Speaker 7]
Ja, und dann gehen wir mal weiter. Äh, wir gucken uns jetzt ein bisschen, ein bisschen den Markt an. Äh, erst mal, der Markt hat ein sehr großes Wachstumspotenzial. Also hier haben wir, ähm, wie man rechts sieht, einmal eine kleine, einen kleinen Graphen, der uns zeigt, wie, äh, die Marktgröße sich wahrscheinlich in den nächsten paar Jahren entwickeln wird. Äh, das ist jetzt, äh, besonders für alle möglichen Tools, die, ähm, na ja, diese Environmental, Social and Governance, ähm, zum Beispiel Regularien, äh, beachten sollen. Und, äh, deswegen sehen wir da ein massives Wachstumspotenzial auch für eine neue Lösung. Vor allen Dingen, wenn wir uns da auf kleine und mittelständische Unternehmen fokussieren, die eben aktuell noch keine so guten Lösungen haben. Ähm, genau, wir haben auch, äh, tatsächlich schon ein paar, äh, ein bisschen Validierungen aus de, aus einem tatsächlichen Unternehmen bekommen, und zwar von den Vestischen Caritas Kliniken. Äh, da hatten wir einen Kontakt und haben die mal, äh, gefragt, wie das denn bei denen aktuell läuft. Und die haben auch gesagt, sie haben da massive Probleme mit und, äh, sie sehen da auch auf jeden Fall Potenzial für eine Lösung. Vor allen Dingen für KMUs, die sich größere Lösungen wie zum Beispiel von SAP nicht leisten können. Da kommen wir jetzt im nächsten, äh, in der nächsten Slide zu. Äh, genau, das ist nämlich der Wettbewerb. Und zwar, äh, aktuell gibt es schon Lösungen für diese Probleme, zum Beispiel von SAP, von Osapiens. Die haben auch schon, äh, auf jeden Fall recht viel Traktion. Aber der Nachteil, den diese Lösungen haben, ist, dass sie eigentlich alle entweder zu komplex oder zu teuer, äh, oder einfach insgesamt, äh, nicht wirklich geeignet für kleine bis mittelständische Unternehmen sind. Da fehlen dann vielleicht die Integration, da können ganz viele Sachen passieren. Und deshalb, äh, will Lumio sich extra für kleine und mittelständische Unternehmen positionieren und, äh, es für die möglichst leicht machen, dass sie in dieser, ähm, in diesen Regularien nicht untergehen. Und als Businessmodell stellen wir uns da ein Subscription SaaS vor. Äh, das haben wir ganz einfach damit begründet, dass wir einerseits als Team schon Erfahrungen damit gesammelt haben. Äh, deswegen sehen wir das, äh, als einen großen Vorteil für uns. Und dazu finden wir auch, dass SaaS andere Vorteile hat, zum Beispiel eine recht hohe Marge, äh, und auch niedrige Einstiegskosten. Und, äh, daran sehen wir halt einen sehr großen Vorteil für ein Start-up wie uns. Ähm, und, äh, genau, dann stellen wir uns jetzt auch noch mal ein bisschen weiter vor.
[Speaker 5]
Äh, ja, also das ist hier unser Team. Wir haben insgesamt über fünf Jahre Erfahrungen, Projekterfahrung allgemein. Das ist einmal Programmieren, Consulting, Produktmanagement und auch allgemein die Inhalte aus dem Studium. Äh,
[Speaker 5]
ja, die nächsten Schritte jetzt für uns, der Ausblick, ist zum einen erst mal, den Markt weiter zu erforschen, für uns zu validieren und ein MVP zu bauen. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. [Applaus]
[Tim]
Ich hasse, ich hasse es, euch unterbrechen zu müssen, aber, äh, ich glaube, wir können alle verstehen, dass wir die fünf Minuten ungefähr einhalten wollen und sollen, äh, damit wir eine Vergleichbarkeit auch haben, ne, zwischen den Teams. Dann hat das eine Team sechs Minuten, das andere Team nur viereinhalb. Das wäre doch irgendwo ein Stück weit unfair. Aber, äh, das war doch ein starker Auftakt. Also ein super Thema. Interessant, äh, denkt man oft gar nicht mehr so drüber nach. Ähm, an dieser Stelle darf ich dann direkt mal, äh, das Wort an die Jury geben und das Q&A eröffnen. Also fünf Minuten, dann gerne ab jetzt.
[Jury]
Vielen Dank erst mal, dass ihr euch, äh, auf die Bühne stellt und, ähm, das so präsentiert, dass ihr das alles in den vier Tagen aufgearbeitet habt. Ähm, ist auf jeden Fall eine Lösung, die ich auch sehe, da sehe ich auf jeden Fall auch konkreten Bedarf. Habt ihr schon mal drüber nachgedacht, inwiefern ihr KI einsetzen könnt, um das Ganze noch mal weiter zu unterstützen und dann noch mehr Mehrwert reinzubringen?
[Speaker 7]
Ja, da haben wir auf jeden Fall drüber nachgedacht. Das war auch ein großes Thema, ob wir das wirklich zu einem Fokus machen wollen. Ähm, wir sehen ein kleines Problem da drin. Und zwar ist das, vielleicht steht es im Konflikt zur Nachhaltigkeit. Wenn das unser Ziel ist, dann ist KI natürlich aktuell, merkt man auch in den Medien, ein sehr großes Thema, ob das denn wirklich nachhaltig möglich ist. Ähm, wir glauben, für unsere Lösung, ähm, das würde man wahrscheinlich erst mit einem MVP wirklich, äh, klar rausfinden. Aber unsere aktuelle Prognose ist, dass es auch ohne KI recht gut funktionieren würde. Wir würden da vielleicht eher auf traditionelles Machine Learning setzen, aber nicht das, was man sich heute unter dem Begriff von KI oftmals vorstellt, äh, von wegen Chatbots wie ChatGPT. Genau.
[Jury]
Danke schön.
[Speaker 5]
Ja, auch von mir vielen Dank für die Präsentation. Also, das Thema, äh, kann ich hundertprozentig, äh, nachvollziehen und auch sagen, dass das total relevant ist für Unternehmen. Ich darf mich tagtäglich damit beschäftigen und das ist, äh-
[Tim]
… Es gibt schönere Themen. Ähm, mich würde interessieren, wie kommt ihr an euren ersten Kunden? Also der erste Kunde ist immer das Schwierigste. Ihr könnt beim nach dem ersten Kunden halt sagen: „Hier, wir hatten ein gutes Projekt mit dem Kunden, ähm, haben eine gute Referenz“, aber wie kommt ihr an den ersten Kunden und warum sprich- sprecht ihr den an? Wie kommt ihr an den ran?
[Speaker 5]
Äh, genau. Also wir haben ja ein bisschen vorher gesagt, die Validierung haben wir uns geholt in einem Unternehmen, ähm, das ist ein Zusammenschluss aus vier Krankenhäusern, äh, im Kreis, wo ich herkomme. Und
[Speaker 5]
da würden wir wahrscheinlich direkt rangehen und ein Pilotenprojekt starten. Wahrscheinlich nicht auf der ganzen Größe dieser Krankenhäuser, sondern vielleicht erst mal für einen Teil davon. So das Ganze als Proof of Concept beweisen, als ersten Kunden dieses Krankenhaus gewinnen und von da dann skalieren und ausweiten und andere Kunden ansprechen.
[Tim]
Danke schön.
[Speaker 8]
Ja, danke für den tollen Pitch und, ähm, super Team, muss ich sagen. Also ihr könnt die Lösung selber bauen und auch verkaufen. Das ist schon mal eine gute Voraussetzung auf jeden Fall. Ähm, und genau, ihr habt gerade über den ersten Kunden gesprochen. Ähm, wie sieht denn generell euer ICP, [lacht] Ideal Customer Profile, aus? Ähm, wollt ihr euch dann weiterhin, sage ich mal, eher im Bereich Kliniken bewegen? Oder sagt ihr so: „Ja, nee, das ist erst mal der Einstiegsmarkt, aber eigentlich wollen wir woanders hin.“ Ähm, das würde mich noch mal interessieren. Danke.
[Speaker 7]
Also ich sehe da eigentlich sehr großes Poso-Potenzial, dass wir uns da auch diversi- di- diversifizieren können. Ähm, das ist ja auch, äh, wie gerade schon angesprochen, das gibt es aus ganz vielen verschiedenen Industrien. Das ist, ähm, für, für Banken, für alles Mögliche. Ähm, bei Kliniken sehen wir halt jetzt wirklich diesen Vorteil, dass wir, sage ich mal, einen unfairen Vorteil haben, da wir da eben schon, äh, Kontakte haben. Äh, aber wir sehen auch auf jeden Fall die Möglichkeit, das noch weiter zu expandieren, vor allen Dingen, wenn wir in die Richtung KMUs gehen. Krankenhäuser fallen ja oftmals nicht mehr wirklich in diese, äh, Regelung von K, oder in diese, in diese Größenordnung von KMUs. Und, äh, da würden wir dann wahrscheinlich auch, äh, noch in neue Märkte expandieren.
[Speaker 5]
Noch dazu zu sagen: Also, diese Auflagen sind ja erst mal ziemlich allgemein gefasst und dadurch ist es von uns eine erste Spezialisierung, eventuell auf Krankenhäuser. Aber diese Auflagen gelten ja nicht nur für Krankenhäuser, sondern für prinzipiell alle Unternehmen. Dadurch denken wir, dass die Skalierung relativ einfach auf andere Branchen funktionieren sollte.
[Tim]
Das ist ja schon fast eine Punktlandung. Also, [lacht] äh, vielen Dank erst mal an euch. Vielen Dank an die Jury für die Fragen. Ähm, ich glaube, ihr habt euch ganz gut bewiesen. Ähm, bevor ich euch jetzt von der Bühne verscheuche, also nehmt uns doch noch mal ganz kurz mit: Wie seid ihr auf die Idee gekommen oder, ähm, ist das das erste Mal, dass ihr auf der Bühne steht?
[Speaker 7]
Ähm, also ich kann nur für mich sprechen, aber bei mir ist es eigentlich wirklich das erste Mal, dass ich auf der Bühne stehe, ja. Ähm, und auf die Idee gekommen sind wir eigentlich wirklich, ähm, na ja, wir haben halt überlegt, was könnte man so machen, und haben dann direkt gesagt: „Ja, am einfachsten wäre es doch, wenn man wirklich direkt zu Leuten geht, die in irgendeiner Industrie, die in irgendeinem Unternehmen arbeiten und die einfach mal fragt, was die denn da so, äh, für Probleme haben.“ Und der Vorteil war eben, äh, dass, äh, Max neben mir, er hat wirklich schon, äh, sehr gute Kontakte gehabt und da konnten wir dann auch direkt anbinden an diese, äh, an diese, diese Krankenhäuser und haben einfach mal mit denen geredet, eine halbe Stunde und, ähm, sind da zu echt guten Schlüssen gekommen. Und, ähm, ja, so würde ich sagen, ist eigentlich dieser Ideation-Prozess größtenteils verlaufen.
[Tim]
Sehr, sehr cool. Und würdet ihr sagen, hat’s Spaß gemacht?
[Speaker 7]
Auf jeden Fall. [lacht]
[Speaker 5]
Also mega. Ich würd’s jedem empfehlen, äh, der irgendwie hier im Raum Münster sich bewegt und Interesse am Gründen hat. Es ist eine super, super Erfahrung. Coole Pitches, sehr, sehr nette Mentoren und Start-up-Gründer, die vor Ort gesprochen haben. Ich fand’s richtig cool.
[Tim]
Ich glaube, besser hätte ich es nicht sagen können. [lacht]
[Speaker 7]
Da kann ich mich nur anschließen. [lacht]
[Tim]
Super. Ja, dann einen abschließenden Applaus. Vielen Dank euch, Team Lumio.
[Tim]
[Applaus]
[Tim]
So schnell geht’s. Wir wechseln jetzt das Thema, aber das ist nicht gleich weniger bedeutend. Ähm, und zwar trotz schlechter, äh, trotz sozialer Interaktionen durch WhatsApp, Instagram und Co. fühlt sich die große Mehrheit der heutigen Jugend einsam. Das folgende Start-up will genau dieses Paradoxon lösen. Also bitte begrüßen wir zusammen auf der Bühne: Back to Life. [Applaus]
[Speaker 9]
[Musik] Ja,
[Speaker 9]
vielen Dank für die Anmoderation. Ähm, auch erst mal von meiner Seite schönen Abend. Ähm, boah, sind doch ein paar mehr Leute, als ich dachte, aber das bekommen wir hin. Ja, wir sind Back to Life und, ähm, wir wollen Jugendliche wieder zusammenbringen, und zwar im realen Leben.
[Speaker 9]
Dazu zunächst folgende Vorstellung: Ah, es geht gerade nicht weiter.
[Speaker 9]
Äh, wir bräuchten einmal Unterstützung. Ah, jetzt geht’s. Ah, noch mal geht mal zurück. Ja, genau, folgende Vorstellung: Ähm, das hier ist Lena und, äh, Lena verbringt sehr viel Zeit in den sozialen Medien. Sie chattet sehr gerne, ähm, verschickt Reels und ist interessiert am Leben der anderen Leute. Und trotzdem fühlt sie sich häufig alleine. Ähm, sie fühlt sich lustlos, weiß nicht so ganz, was sie machen soll und, ähm, damit ist sie leider nicht alleine. So, damals war es so: Sie ist häufig, äh, Fußball spielen gegangen, hatte da soziale Kontakte, ähm, war im Schwimmverein. Doch mittlerweile sieht das alles anders aus. Und, äh, wie gesagt, sie ist nicht alleine. Ähm-… Genau, ähm, die tägliche Social-Media-Nutzung bei der Jugend von heute liegt bei drei Komma fünf Stunden pro Tag. Das ist wirklich immens und, ähm, da sehen wir ein sehr großes Potenzial, gegen anzukämpfen. Und da haben wir uns schon mal den Markt angeguckt, wie das aktuell ausschaut und haben, ja, ähm, sind zu folgender Erkenntnis gekommen: Ähm, es gibt schon mehrere Anbieter. Das Problem ist nur, dass wir hier häufig überhaupt nicht Freiheit erfahren und Positivität. Es ist sehr eingeschränkt und, ähm, wir sehen da ein sehr großes Potenzial, ähm, eben dadurch, dass wir Aktivitäten haben, die genau zum Gegenteil führen: zu Freiheit, Positivität und vor allem Aktivitäten, die wieder im realen Leben stattfinden und, ähm, ja, eben nicht in der digitalen Welt.
[Speaker 10]
Ja, und genau da kommt eigentlich unsere Lösung zum Einsatz. Wir haben uns überlegt, wir wollen den Jugendlichen eigentlich Alternativen bieten. Also wir gehen hin und sagen nicht immer nur: „Ach, jetzt leg doch mal das Handy weg. Du hast schon fünfhundert Mal dein Handy heute in die Hand gehabt. Das ist ja irgendwie scheiße.“ Sondern wir probieren halt, Alternativen zu bieten. Wir wollen wirklich sagen: „Mach doch das. Was hältst du davon?“ Und das bringt einen im, im Umkehrschluss eben dazu, wirklich dann das Handy wegzulegen und sich sogar zu sozialisieren, was eben auch wieder gegen Einsamkeit fördern kann. Ja, und das Ganze wollen wir eben umsetzen durch, wie man hier unten, äh, oben schon sieht, diese Aktivitäten, die zum Beispiel sein können: Geh in die zwanzig zwanzig Bar, das ist hier in der Nähe, in Münster, sehr lokal, ähm, und hol dir da eine Lieber zwei für eins. Da haben wir dann direkt auch eine Monetarisierung eingebaut, aber dazu später. Und die Motivation dazu
[Speaker 10]
müssen wir eben auch schaffen. Und das wollen wir eben durch Streaks, wie man bei professionellen Unternehmen wie Duolingo sieht oder so was, durch Streaks Motivation schaffen und durch Ränge und Zielsetzungen, sodass wir weiterkommen. Wir wollen das Ganze positiv halten, also Fortschrift zeiten zeigen, keine Probleme immer wieder aufzeigen, weil das führt zu keiner Motivation. Äh, außerdem wollen wir natürlich für akute Langeweile auch eine Lösung bieten
[Speaker 10]
und schnelle Aufgaben, die man sofort erledigen kann. Beispielsweise macht, wie man hier sieht, ein Einkaufswagenrennen. Also der Kreativität kann da freien Lauf gelassen werden. Und durch Freunde kann da eben auch viel Motivation entstehen, äh, durch beispielsweise Ranglisten über die Streaks und Ähnliches.
[Speaker 10]
Genau, also wir sind Neotaste, nur einfach ganz anders, äh, indem wir Kunden, äh, mit Partnern verbinden, äh, und dadurch, äh, bekommen die Partner mehr, größere Umsätze. Äh, und so kann die App dann für die Kunden, äh, umsonst sein und wir bekommen so eine Provision.
[Speaker 11]
Genau, also für die Kunden, äh, gibt’s mehrere coole Aktivitäten, die sie machen können. Äh, zum Beispiel, dass sie mit ihren Freunden nach draußen gehen, äh, und dann einfach ganz viel ohne Social Media machen. Ähm, außerdem, was Matus schon gesagt hat, äh, gibt’s Rabatte, ähm, was natürlich auch super für die Kunden ist. Die kann man dann in Escape Rooms oder Museen einlösen. Genau, für die Partner, äh, da gibt’s auch… äh, das Beste für die Partner ist sozusagen, äh, die Kundengewinnung, denn durch uns, äh, gewinnen sie, äh, mehr Kunden, äh, die sie sonst halt nie gewonnen hätten. Äh, außerdem, äh, wird ihr Image so viel mehr verbessert, weil, äh, wir eine sehr soziale App sind und in der Öffentlichkeit wirkt das natürlich sehr gut, wenn, äh, was Soziales mit zum Beispiel einem Mu-, äh, Museum kooperiert. Genau.
[Speaker 12]
Genau, diese Idee ist ja schon ziemlich genial, aber bei der Ausarbeitung dieser Idee haben wir gemerkt, dass in dieser Idee eigentlich noch viel, viel mehr Potenzial steckt. Ähm, zum Beispiel bis jetzt haben wir uns häufig auf die jungen Erwachsenen und, äh, Jugendlichen, äh, beschränkt. Aber man könnte die Idee natürlich noch viel weiter ausweiten und zum Beispiel Pilates Classes für Mütter schaffen, um dort auch irgendwie ein Zusammenkommen zu schaffen. Äh, genau. Zu unserem Team: Ähm, wir sind natürlich ein ziemlich junges Team, was man uns vielleicht als Nachteil auslegen könnte, aber wir sehen das genau andersrum. Wir denken, dass das gerade genau das unser Vorteil ist, weil wir halt genau an dem Problem dran sind und, äh, das Problem auch aus eigenen, äh, ja, selbst nachvollziehen können. Ähm, genau, weil wir aber ein junges Team sind, brauchen wir natürlich Unterstützung, über den Climate Hack hinaus das, äh, Projekt weiter vorzuführen. Und deswegen würden wir uns natürlich freuen, wenn wir Sie überzeugt haben und Sie, äh, uns unterstützen würden bei unserem Weg. [Applaus]
[Speaker 9]
Ja,
[Speaker 9]
herzlichen Dank an euch vier. Ich muss sagen, ist irgendwie natürlich ein Thema, was mir persönlich auch sehr nahegeht. Cool, dass ihr euch damit beschäftigt habt. Sehr, sehr schön, dass ihr hier seid, aber ich glaube, um meine Meinung geht’s nicht ganz so viel. Ich gebe das Wort mal in die Jury. Was sagt ihr? Was sind eure Fragen?
[Speaker 4]
Vielen herzlichen Dank für den tollen Pitch. Ähm, ich kenne das Problem. Meine Tochter ist dreizehn Jahre alt und die Handynutzung, na ja, ich will es nicht nachvollziehen, aber dreieinhalb Stunden. Wahrscheinlich bewegen wir uns irgendwo in dem Rahmen. Ähm, was ich mich frage: Wie werden jetzt eure nächsten Schritte? Würdet ihr nur in Münster erst mal loslegen? Wo würdet ihr eure MVP machen? Was wären so die oder was wäre so die Idee für die nächsten Schritte?
[Speaker 12]
Also natürlich ist es immer einfacher, ein Start-up erst mal klein zu beginnen und da haben wir natürlich Münster als Studentenstadt, was auch ein großer Vorteil für uns ist, das in Münster erst mal aufzuziehen. Aber natürlich kann man, wie wir es auch schon gesagt haben, ist ja extrem viel Potenzial in der App und deswegen kann man natürlich auch hinterher immer weiter nach ganz Deutschland zum Beispiel expandieren.
[Speaker 10]
Ich würde vielleicht dazu sagen noch, äh, ich bin ganz froh, dass es jemand gefragt hat, weil ich es vergessen habe. Ähm, aber wir haben mit, äh, Jonas Hegen von Lieber, sagt vielleicht vielen was?
[Josi]
… oder den meisten, ähm, auch gesprochen als Mentor und der hat ziemlich viel Interesse gezeigt und hätte Lust, uns dabei zu unterstützen. Und ja, ich denke, da wir eben so ein junges Team sind, ist das so ziemlich genau das, was wir brauchen. Und dementsprechend haben wir, würde ich sagen, beim ClimateTech auch genau das gefunden, was wir, was wir gesucht haben.
[Josi]
Ja, danke für den coolen Pitch und, ähm, cool, dass ihr so jung seid. Sagt ihr ja auch die ganze Zeit. [lacht] Wie jung seid ihr denn ungefähr? Könnt ihr– mögt ihr mir das verraten? Äh, aber danach noch eine fachliche Frage: Ähm, wie sieht denn eure Go-to-Market-Strategie aus? Und generell gibt’s ja immer das Plattformproblem. Das heißt, eine Plattform wird eigentlich nur genutzt, wenn viele Leute drauf sind. Ähm, wie kriegt ihr die Leute da drauf?
[Josi]
Ähm, ja, wir haben uns das hauptsächlich so vorgestellt, dass wenn man eben in Freundesgruppen gerade agiert, dass man dann da relativ schnell zu einer Verbreitung kommt, weil man ja mit einer Person direkt mehrere anspricht und dass sich eben so wie ein Lauffeuer auch ausbreiten kann.
[Speaker 9]
Ähm, vielleicht auch dazu, ähm, ist so ein bisschen, äh, ja, gegensprüchlich, würde ich sagen, widersprüchlich. Ähm, aber natürlich hat man da auch sehr viele Möglichkeiten, eben auch durch Social Media. Ähm, wenn andere Leute sehen: Ey, die machen was Cooles, die sind wie draußen, haben Aktivitäten, dass man darüber das dann eben auch sharen kann und, ähm, andere Leute darauf aufmerksam werden. Und vielleicht noch zur ersten Frage: Also, ähm, ich bin achtzehn und, ähm-
[Speaker 12]
Genau, also ich bin auch achtzehn. Wir studieren gerade im ersten Semester.
[Speaker 11]
Äh, ja genau, ich bin sechzehn. Äh, soll ich für dich weiterreden? Äh, genau, und Marto ist fünfzehn und wir sind zusammen in der zehnten Klasse. Genau. [Applaus]
[Speaker 6]
Wenn wir noch Zeit haben, hätte ich eine, ähm, inhaltliche Frage noch. Ich oute mich jetzt mal als Nicht-Zielgruppe. Ich habe, äh, weite Teile eures Pitches, äh, gut nachvollziehen können, äh, muss aber zugeben, dass ich weder Neotaste noch Streaks, äh, kenne. Könnt ihr mich da aufklären?
[Speaker 12]
Ja, also Neotaste ist ja ein Unternehmen, was auch, äh, das haben wir– deswegen haben wir es als Beispiel genommen, was auch, äh, die Nutzer mit den Kunden verbindet, äh, verbindet, dass halt Rabattaktionen anbietet. Zum Beispiel könnte, bieten die an, dass man in einem Restaurant zwei Pizzen zum Preis von einer kriegt und dadurch werden dann halt die über die App die Nutzer an die Unternehmen ge– vermittelt. Und so ungefähr ist ja auch unser Prinzip, deswegen haben wir das als Beispiel benutzt.
[Speaker 12]
Genau. Aber bei uns halt, was man noch als Vorteil vielleicht sagen kann, dass das Themenbereich, dass der, die Möglichkeiten ja noch viel größer sind als bei Neotaste, weil wir uns nicht nur auf Restaurants spezialisieren, sondern eigentlich eine ganze Bandbreite an Unternehmen, äh, haben, mit denen wir zusammenarbeiten können.
[Speaker 9]
Und noch, äh, zum anderen Punkt mit den Streaks: Ähm, also praktisch handelt es sich um Wochen- oder Serienaktivitäten, wie häufig man hintereinander eine Aktivität durchgeführt hat. Man könnte zum Beispiel– also es gibt auch Duolingo, genau, ist ein gutes Beispiel, ähm, dass man halt mehrere Tage hintereinander gelernt hat. Und wenn man halt mal einen Tag nicht, äh, lernt, dann verfällt wiederum der Streak. Genau.
[Speaker 6]
Klasse, danke euch.
[Josi]
Wirklich herzlichen Dank auch für eure Fragen. Ich würde da ganz gerne noch mal kurz anknüpfen. Du hast gesagt, du bist sechzehn, du bist fünfzehn. Wie funktioniert das mit der Schule und wie seid ihr überhaupt darauf aufmerksam geworden? Wa-wie– was hat euch hier zum ClimateTech gebracht?
[Speaker 11]
Genau, wir haben das auf Instagram gesehen und dann haben wir uns gedacht, das wäre eigentlich ganz cool, hier mitzumachen. Äh, da haben wir uns angemeldet und da haben wir, äh, die Schule gefragt, ob wir uns vielleicht freistellen lassen können. Und dann haben die das genehmigt und dann, ja, jetzt sind wir hier.
[Speaker 11]
[Applaus]
[Josi]
Mega cool.
[Josi]
Ich würde sagen, es hat sich gelohnt, oder was meint ihr?
[Speaker 11]
Ja.
[Josi]
Schön. Wie, äh, aufgeregt wart ihr? Könnt ihr das mal noch kurz sagen? Ich meine, ein bisschen, bisschen jünger als ich. Ich bin auch aufgeregt, bevor ich rede. Wie ist das bei euch?
[Speaker 11]
Ja, also, also ich war, wenn ich jetzt von mir spreche, ich war sehr aufgeregt und ich glaube, die anderen auch. Aber so dann zusammen, dann war das super, dann ging das.
[Speaker 12]
Ja, also ich würde sagen, dass wir natürlich den ganzen Tag über schon aufgeregt waren. Aber dadurch, dass wir nach, äh, dass wir heute Nachmittag und Abend noch mal mit zwei Mentoren das ganze Programm noch mal ein bisschen ausgearbeitet haben und den Pitch auch final noch mal geübt haben, äh, haben wir dann auch ein bisschen Selbstbewusstsein dadurch gekriegt und deswegen würde ich sagen: Ja, hat, äh, hat’s ganz gut geklappt, würde ich sagen, ne? Äh, genau, da noch mal vielen Dank an das ganze Team vom Venture Club, die uns da wirklich ganz toll unterstützt haben und auch alle Mentoren, die die ganze Zeit dort waren und uns geholfen haben. Da vielen Dank an euch!
[Speaker 12]
[Applaus]
[Josi]
Ich würde sagen, vielen Dank euch. Back to life. [Applaus]
[Josi]
Genau, und damit sind wir beim dritten Pitch angelangt. Wenn ihr gerade irgendwie das Gefühl habt, dass die Luft hier nicht so ganz gut ist, ist tatsächlich auch wissenschaftlich belegt. Ist kein Wunder. Äh, statistisch gesehen ist die Luft drinnen nämlich schlechter als draußen, [lacht] wie man natürlich häufig auch merkt. Und das ist, ähm, Thema der nächsten Gruppe. Bitte begrüßt mit mir Team drei: Luftregal. [Applaus] [Musik]
[Speaker 8]
Okay, hi. Ich brauche direkt zu Beginn erst mal eure Vorstellungskraft. Und zwar: Ihr könnt-
[Speaker 13]
… Okay, wie geht’s weiter? [lacht] Ja,
[Speaker 13]
funktioniert grad irgendwie nicht.
[Speaker 13]
Egal, stellt euch auf jeden Fall schon mal vor. Ja, [lacht] ihr könnt auch nach draußen gucken. Es schneit gerade, es ist kalt. Und jetzt stellt euch vor, ihr arbeitet im Büro und sitzt da acht Stunden oder vielleicht sogar länger und irgendwann wird die Luft so richtig stickig. Und alles, was ihr eigentlich am liebsten haben wollt, ist frische Luft oder draußen ein Spaziergang.
[Speaker 13]
Was ist die Konsequenz? Trockene Hände, juckende Augen. Ihr fühlt euch erschöpft, ihr sehnt euch nach frischer Luft und im schlimmsten Fall werdet ihr sogar krank.
[Speaker 13]
Was gerade auch schon so ein bisschen angeteasert wurde: Drinnen ist die Luft teilweise schlechter als draußen. Das kommt durch CO2, durch Formaldehyd oder teilweise durch Feinstaub. Die herkömmliche Lösung sind Klimaanlagen oder Luftfilter. Sie sehen nicht besonders schön aus, aber meistens erfüllen sie ihren Zweck und reinigen die Luft oder machen es kühler.
[Speaker 13]
Andererseits erwärmen sie aber auch die Erde, denn Klimaanlagen machen drei Prozent der globalen Emissionen aus. Ein weiterer Fakt: Die deutschen Menschen sind gestresst. Laut der Deutschen Techniker Krankenkasse sind sechsundsechzig Prozent der Deutschen häufig gestresst und einunddreißig Prozent sogar ständig.
[Speaker 14]
Das sind wirklich einige Probleme. Es ist also dringend Zeit, es besser zu machen. Unsere Lösung ist das Luftregal. Luftregal hört sich cool an und dein Raum ist es damit auch. Dieses System, was wir hier sehen, ist aus drei Komponenten aufgebaut. An der Innenseite haben wir einen Ventilator. Der sorgt für Luftzirkulation, bringt also Bewegung in die Luft und es steht nicht mehr so eklig. In der Mitte haben wir ein feuchtes Tuch aus Aktivkohle. Das hat zwei Effekte: Zum einen bringt es Luftfeuchtigkeit, es ist also nicht mehr so trocken im Raum, zum anderen kühlt eben diese Luftfeuchtigkeit den Raum auch herunter. Und dann außen haben wir Pflanzen. Pflanzen haben nicht nur zwei, sondern vier positive Effekte. Zum einen sehen sie gut aus, zum anderen reduzieren Pflanzen in einem Raum erwiesenermaßen Stress. Drittens filtern sie Schadstoffe aus der Luft und viertens geben Pflanzen über ihre Blätter auch Wasserdampf ab, kühlen also zusätzlich zum feuchten Tuch den Raum weiter runter. Was ist unsere Vision mit dem Luftregal? Wir möchten Büros, Kindergärten, Schulen und am Ende auch euer Wohnzimmer zu Wohlfühloasen mit richtig guter Luft machen. Perfekte Orte, um tief durchzuatmen oder: take a good breath.
[Speaker 14]
Und so ganz nebenbei adressieren wir damit auch noch vier Sustainable Development Goals. Wir tun also nicht nur etwas für unser Wohlergehen, sondern auch für das Wohlergehen unseres Planeten.
[Speaker 15]
Doch das ist alles mehr als nur heiße Luft. Es ist nämlich frische Luft. Schauen wir uns mal den Wettbewerb an. Wir haben drei große Wettbewerber: einmal Klimaanlagenhersteller, Luftbefeuchterhersteller und eben vertikale Pflanzen. Doch wie wir sehen, füllen sie nicht alle
[Speaker 15]
Anforderungen an, alle Funktionen nicht. Wir haben Pflanzen, die transpirieren und dazu sorgen, dass die Luft feuchter wird, einen kühlen Effekt hat und eben mit geringerer Lautstärke und, äh, sehr schöner Optik einen geringen Energieverbrauch. Außerdem werden zusätzlich Schadstoffe herausgefiltert und Stress wird abgebaut.
[Speaker 15]
Aber wie wollen wir Geld machen? Wir wollen uns fokussiert auf B2B, mm, anschauen. Wir wollen genau die Ansprache an nachhaltige Unternehmen setzen, ESG-Unternehmen, Unternehmen mit Fokus, die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen. Außerdem wollen wir uns Kitas und Horts anschauen. Dort, wo die Grippe nur einen Schritt entfernt ist, ist frische Luft umso wichtiger. Und zusätzlich wollen wir noch einen Service für Businesses anbieten. Schauen wir uns den Markt an. Wir werden uns fokussieren auf den deutschen Markt und später auch erst mal auf Österreich, also DACH-Region und Ähnliches. Und unser Markt, den wir jetzt erreichen wollen, liegt bei zweiundsechzig Komma drei Millionen Euro.
[Speaker 15]
Was sind unsere nächsten Schritte? Unsere nächsten Schritte liegen in der Validierung, Finanzierung, das Netzwerk weiter zu verknüpfen und unser Produkt iterativ ständig weiter zu verbessern.
[Speaker 15]
Das ist unser Team: Sophie, Noah und ich. Wir sind ein interdisziplinäres Team, kommen aus ganz vielen verschiedenen Bereichen, aber wir haben einen gemeinsamen Fokus: die Welt zu verbessern. Ein guter Ort zum Durchatmen.
[Speaker 15]
[atmet] Dein Raum mit Luftregal. [Applaus]
[Speaker 13]
Mega! Also alle noch mal durchatmen. [lacht] Ähm, nee, vielen Dank für euren Pitch. Äh, sehr, sehr cool. Ich habe mir über so was, ähm, auch noch nie Gedanken gemacht. Ich wusste das gar nicht tatsächlich. Ähm, aber gut, vielleicht weiß die Jury ja sogar mehr darüber. Ähm, und deswegen können wir jetzt, [lacht] wenn da vorne alles gut ist, gerne mit dem Q&A anfangen.
[Jury]
Danke euch auch an dieser Stelle. Ähm, wie pflegebedürftig ist denn das Luftregal? Also baut man das einmal auf und dann, äh, steht das da erst mal für zehn, zwanzig Jahre? Oder wie viel Arbeit hat so ein Unternehmen dann damit?
[Speaker 14]
Ähm, genau, also es ist natürlich schon zum gewissen Teil wartungsintensiv, weil man halt offensichtlich dieses feuchte Tuch wechseln muss. Ähm, wir müssen dann konkret schauen, woraus dieses Tuch besteht und wie häufig man das tun muss. Aber wir wollten uns auch erst mal speziell auf den B2B-Markt fokussieren…. und auf B2G, weil eben da schon die Kompetenzen, zum Beispiel bei den Hausmeistern, da sind, so was zu tun und das ja auch dann anderen, bei anderen Geräten Lasten abnimmt.
[Speaker 8]
Danke schön.
[Speaker 6]
Ja, auch von mir vielen Dank. Ähm, mir gefällt an eurer Idee, dass sie erst mal einfach ist und gut nachvollziehbar ist und dass ich ständig mit dem Kopf genickt hab, äh, und dass ich gemerkt hab, dass ich das kaufen würde. Ähm,
[Speaker 6]
ich find, das hat noch total viel Potenzial und da habt ihr vielleicht auch schon drüber nachgedacht. Oder, ähm, ich finde die Idee auch mit Schulen und Kitas super. Ähm, da ist es, glaube ich, interessant: Wie könnt ihr es monetarisieren? Vielleicht gibt es dann sogar so eine Art Share-Prinzip. Ihr kennt das, ihr kauft einen Schokoriegel und finanziert damit die Mahlzeit von jemandem, der sich das nicht so gut leisten kann. Also ich kann mir gut vorstellen und wir sitzen hier bei der LBS, also lasst uns da im Nachhinein gern drüber sprechen, ähm, dass man diese Wände aufstellt und mit jeder aufgestellten Wand ein oder zwei Wände noch finanziert in der Kita oder in der Schule. Das kann ich mir total gut vorstellen, weil Unternehmen, die ihr ansprechen wollt, sind ja in der Regel auch interessiert, äh, Gutes zu tun und andere auch davon teilhaben zu lassen.
[Speaker 6]
Was haltet ihr davon? [lacht]
[Speaker 15]
Ja, das ist ein sehr guter Punkt. Also gerade bei Schulen und öffentlichen Einrichtungen ist es oft so, dass es eben viele Fördertöpfe geben, gibt, die gar nicht ausgeschöpft werden. Teilweise wissen die Schulen gar nicht, dass es diese Fördertöpfe überhaupt gibt, dass sie da überhaupt Geld haben, was sie anknöpfen können. Das ist auf jeden Fall ein großer Punkt, wo viel Potenzial liegen bleibt, was man gut nutzen kann.
[Speaker 6]
Auch von mir vielen Dank für den coolen Pitch. Äh, tolle Idee. Ähm, wisst ihr schon, welche Pflanzen da reingepflanzt werden können und wann es den ersten Prototypen zum Angucken gibt?
[Speaker 14]
Oh, also den, äh, mit dem Prototypen müssten wir, glaube ich, noch mal ein bisschen genauer schauen. Ähm, auch was die Materialien angeht, die wir letztlich benutzen. Ähm, bei den Pflanzen hatten wir uns theoretisch gesehen zwei Optionen überlegt. Also zum einen die Option, dass wir das den Menschen, die es kaufen, selbst überlassen, welche Pflanzen sie dort reinsetzen möchten, ähm, aber auch, dass wir schon vorgefertigte Kombinationen anbieten. Wir würden uns dabei tendenziell auf Pflanzen konzentrieren, die auch im Schatten gut wachsen, damit man eben Flexibilität hat, wo man es platziert, und eben auch Pflanzen mit einer möglichst großen Blattoberfläche, weil das halt damit einhergeht, dass sie auch mehr Wasserdunst abgeben.
[Speaker 8]
Ja, stimmt. Danke für den schönen Pitch. Ähm, ihr habt super viel abgedeckt, ähm, seid cool mit dem Problem eingestiegen, ähm, den Markt gezeigt, Wettbewerb, eure Vision, ähm, Daten genannt. Also sehr, sehr cool. Danke dafür. Ähm, meine Frage, was bei mir noch so ein bisschen offen ist, ähm, ist so das Thema Wirtschaftlichkeit. Ähm,
[Speaker 8]
habt ihr– also klar, dass ihr das noch nicht genau wisst, aber habt ihr irgendwie eine grobe Abschätzung, was vielleicht so Herstellungskosten sein könnten für euch und zu welchem Preis ihr das verkaufen könntet oder wolltet?
[Speaker 15]
Genau, also Herstellungskosten zum einen, die halten sich relativ gering, da wir Pflanzen, also wir würden als Partner natürlich mit einem Zulieferer von einem Pflanzenhaus arbeiten. Ähm, und die Technik dahinter ist jetzt nicht hochkomplex. Sie ist ja auch darauf basiert, dass sie eben wenig Energie verbraucht. Das heißt, ähm, die Pflanzen nehmen das Wasser über Stoffe auf. Also es gibt einen Kasten, wo Wasser drin ist, da wird über einen Stoff das rausgezogen. Das ist nicht teuer, ähm, aber funktioniert super gut und insofern halten sich die Herstellungskosten recht gering. Die Verkaufskosten, ähm, da sind wir im B2B-Sektor natürlich, ähm, deswegen ist, ist dann auch da die Fra…, also da kann man, also wir sind im Premiumsegment auf jeden Fall. Deswegen wäre jetzt so ein Preissegment zwischen, zwischen sechshundert und achthundert Euro, was wir anstreben, für den Verkaufspreis. Und dann natürlich die Frage mit Service. Also Pflanzen sind natürlich ein lebender Organismus, da muss auch mal eine Pflanze geschnitten werden, ähm, und Ähnliches. Ähm, die Tücher müssen vielleicht mal ausgetauscht werden. Auch, ähm, dass Schimmel nicht entsteht, ist ganz wichtig. Dafür auch der Tuchbereich ganz relevant. Genau, ja, ich glaube, das hat sich verantwortlich.
[Speaker 14]
Ja, genau, vielleicht noch mal, um darauf zurückzukommen: Also Ventilatoren sind relativ günstig im Einkauf, also auch Modelle, die für unsere, [Rückkopplung] für unsere Konstruktion grundsätzlich geeignet wären. Das, äh, würde im Einkauf pro Ventilator schätzungsweise maximal sechzig Euro kosten. Ähm, wir haben jetzt erst mal mit einem kalkuliert, aber das kann man natürlich noch erweitern auf mehrere Ventilatoren, je nach Anlage. Ähm, Pflanzen wären wahrscheinlich auch relativ günstig, weil das, solange es keine speziellen Pflanzen sind, die ja grundsätzlich auch in guter Verfügbarkeit gibt und auch die Aktivkohle ist ja ein industrieller Stoff. Also da sollten wir auch ganz gut auf zugreifen können.
[Speaker 14]
Gutes Abschlusswort. Ähm, ja, vielen Dank noch mal wieder an, für die Fragen von eurer Seite. Vielen Dank für die Antworten. Ich habe aber auch noch eine Frage an euch. Und zwar, also wir haben ja, also zum Beispiel sind wir gesponsert, auch unter anderem von Lovable oder das ist auch ein Preis später. Ich habe schon ein bisschen was erraten. Ähm, was ich damit sagen will: Wir bewegen uns ja dauerhaft in irgendwelchen KI-Themen, in Digitalem. Wie kommt es dazu, dass ihr jetzt so was anderes macht, also was nicht Digitales?
[Speaker 14]
Ähm, ja, also ich würde sagen, die Idee kam so ein bisschen aus meiner Richtung, auch wenn wir sie natürlich zusammen ausgearbeitet haben. Ähm, also ich interessiere mich persönlich halt für Pflanzen, habe auch mal in der Schule noch Jugend forscht dazu in einer, äh, in einer verwandten Richtung gemacht und deswegen war so unsere Idee: Wie können wir denn biologische Mechanismen nutzen, um eben nachhaltige Lösungen zu entwickeln?
[Tim]
Sehr, sehr cool. Und ähm, na ja, ist das dein erstes Mal dann auf der Bühne?
[Speaker 14]
Nicht ganz.
[Tim]
[lacht] Hast du gerade schon erwähnt. Ja gut, dann, äh, das war’s von eurer Seite. Vielen, vielen, vielen Dank! Und dann einen großen Applaus, oder? [Applaus]
[Tim]
… So, kommen wir jetzt zu einem, zu einem wieder komplett anderen Thema. Wir haben irgendwie Themenspektrum, das deckt alles ab, gefühlt. Äh, jetzt geht’s, äh, an ein Thema, was wir dann vielleicht auch alle, ähm, ein bisschen mehr kennen: Thema Lebensmittelabfall, Thema Lebensmittelverschwendung. Ähm, und dabei, ja, denkt man oft gar nicht an die Perspektive der Supermärkte. Also das Team Dynaprice, äh, beschäftigt sich damit, mit der Lösung, äh, dass Lebensmittel Supermärkten jedes Jahr Millionen von Euros kosten. Dynaprice bietet die Lösung dafür an. Begrüßen wir sie auf der Bühne. [Applaus]
[Speaker 16]
[Rhythmische Musik] Erst mal danke für die nette Anmoderation und danke, dass wir heute überhaupt hier sein können. Und ich würde sagen, jetzt legen wir los mit unserer Präsentation. Also wir sind Dynaprice und wir haben uns mit den in den letzten Tagen mit dem Thema Lebensmittelverschwendung auseinandergesetzt. Ich glaube, jeder von uns weiß, Lebensmittelverschwendung ist ein wirkliches Problem in unserer Gesellschaft. Und ich glaube, jeder von uns selbst kann sich da auch nicht rausnehmen, dass er selbst überkonsumiert.
[Speaker 16]
Okay. Und da kann sich der Großhandel tatsächlich auch nicht selbst rausnehmen, denn allein in Deutschland werden über achthunderttausend Tonnen Lebensmittel jährlich in Supermärkten weggeschmissen. Um euch das kurz mal zu visualisieren: achthunderttausend Tonnen. Damit könnte man ungefähr siebzehn Jahre lang ganz Münster einfach ernähren, for free. Stellt euch das mal kurz vor. Und um diese achthunderttausend Tonnen einfach mal zu reduzieren, haben wir gedacht, wir packen das Problem bei der Wurzel.
[Speaker 17]
Geht man heutzutage in einen Supermarkt, erkennt man schon einige Lösungskonzepte. Ah, der Klicker geht schon wieder nicht. Warten wir mal kurz.
[Speaker 17]
Man, äh, kennt schon einige Lösungskonzepte und zwar sind das einmal diese lustigen zwanzig, dreißig, vierzig Prozent Sticker. Das funktioniert ganz einfach so: Ein Produkt hat nur noch ein kurzes MHD, ein Mitarbeiter läuft durch den Laden, sieht das und klebt den Sticker drauf. Wir haben ein riesiges Problem erkannt und zwar gibt es dieses, äh, System in dem Bereich Obst und Gemüse gar nicht. Das ist der Bereich, wo allerdings am meisten weggeschmissen wird. Genau hier wollen wir mit unserer Software ansetzen und haben ein System entwickelt: Handeln, bevor die Banane braun wird. Ein Supermarkt kauft hundert Bananen. Der Supermarkt weiß ungefähr, diese Bananen können die nächsten fünf Tage verkauft werden, bevor die Banane braun wird, bevor die Banane matschig wird und der Kunde diese Banane nicht mehr kauft. Der Supermarkt muss zwanzig Bananen am Tag verkaufen. Wir checken mit unserem System, bereits am ersten Tag: Wurde diese Absatzmenge angehalten? Ist dies nicht der Fall, wird der Preis leicht reduziert, dass wir wieder auf Track kommen und am Ende nichts mehr wegschmeißen müssen. Mit unser, mit unserem System berechnen wir im Endeffekt, wie schnell Ware verkauft werden muss, dass am Ende nichts mehr überbleibt. Umso größer die Abweichung, umso größer der Rabatt. Sollte mehr abgesetzt werden als geplant? Keine Angst, der Endkonsument bezahlt in keinem Fall mehr, als er eigentlich würde. Jetzt fragt, jetzt fragt ihr euch natürlich, wie das– jetzt fragt ihr euch natürlich, wie das ganze System funktioniert. Unser, unsere Software basiert darauf, auf der, ja, natürlichen Digitalisierung eines jeden Supermarkts. Aldi, Lidl, Rewe und Co. haben heute digitale ERP-Systeme. Die Märkte wissen ganz genau, wie viele Äpfel, wie viele Bananen, wie viele Gurken aktuell auf der Verkaufsstelle sind und wir können auf Hand dieser Daten unser System laufen lassen. Ebenso integrieren immer mehr Supermärkte diese digitalen und elektronischen Preisschilder. Die Preisempfehlungen, die unser System im Endeffekt gibt, können in Sekundenschnelle integriert werden, ohne dass es einen Mitarbeiter erfordert, der den Preis manuell umstellt.
[Speaker 18]
Und es ist so: Wie haben wir vor, Geld zu machen? Wir haben ein ganz klassisches Subscription-Modell, wo die So-Supermärkte eine monatliche Gebühr zahlen pro Filiale. Und außerdem erreichen wir einen riesigen Markt mit dem Einzelhandel und davon nehmen wir uns einen bedienbar erreichbaren Markt und Anteil von zehn Prozent vor. Bei dem Markt sind wir natürlich auch nicht alleine. Wir haben einige Konkurrenten, wie zum Beispiel Too Good To Go, die jetzt immer populärer werden und sich auch damit be-befassen. Jedoch haben die meistens einen sehr kleinen Anteil bei Supermärkten und es gibt auch noch welche, die spezialisieren sich explizit auf Supermärkte und befassen sich mit der Menge, die überhaupt ein Supermarkt bestellen soll. Und dann gibt es auch welche, die befassen sich mit dem Preis. Jedoch haben wir Konkurrenten, die sich auf, auf tierische Produkte fokussieren, wohingegen wir uns auf pflanzliche fokussieren. Und da liegt unser Alleinstellungsmerkmal.
[Speaker 16]
Ja, mit der CSRD-Richtlinie, huch, mit der CSRD-Richtlinie der EU, äh, verpflichtet die EU, ähm, Unternehmen, ESG-Berichterstattungen zu betreiben und damit wird Nachhaltigkeit messbar und ist somit auch wirtschaftlich relevant. Wir haben im Vorfeld mit Filialleitern in Münster, im Aldi und Rewe gesprochen und auch der Inhaber der Superbiomarktkette, die insgesamt bundesweit über zwanzig Filialen haben, ähm, sieht Bedarf und in unserer Lösung eine spannende Chance. Wir möchten, ähm, mit ein bis zwei Supermärkten in Münster starten, versuchen, Fördergelder zu erhalten und möchten dann einen MVP erstellen und in bestehende Kassensysteme integrieren. Und dann, wenn wir skalieren möchten, dann auch eben regional und auch überregional. Und unser Team bringt genau dafür die benötigten Kompetenzen mit. Ähm, Jonne mit Schwerpunkt Finance, Marlene im Sales und Marketing-
[Speaker 19]
… Jonas mit Data Science, äh, sichert saubere Preislogik und ich als Juristin ergänze das Team in Legal- und Compliance-Angelegenheiten. Lasst uns Food Waste nicht am Müllcontainer bekämpfen, sondern dort stoppen, wo er entsteht: mit Dynaprice. [Applaus]
[Josi]
Ja, und euch auch, euch vielen herzlichen Dank für euren Vortrag. Auch ein sehr spannendes Thema. Ich bin gespannt, was die Jury dazu zu sagen hat.
[Josi]
Sehr überfragt. [lacht]
[Speaker 8]
Äh, ja, erst mal [räuspert sich] vielen Dank für den, äh, tollen Pitch. Ähm, auch starkes Team auf jeden Fall. Ich finde, ähm, damit könnt ihr ja direkt in die Umsetzung gehen. Ähm, ja, spannend, dass es so was irgendwie noch gar nicht gibt, scheinbar. Also ihr habt gesagt, in der Form gibt’s das noch gar nicht. Ähm, was jetzt so mein Gedanke so ein bisschen war: Also ihr wollt ja Food Waste generell, ähm, limitieren und jetzt nicht nur in Supermärkten. Mit Angebotspreisen verbinde ich halt auch immer, dass Konsumenten eventuell mehr kaufen, als sie benötigen. Und ich frage mich gerade so ein bisschen: Habt ihr auch darüber nachgedacht, ob das vielleicht auch so ein bisschen eine Verschiebung vom Problem ist? Also aus dem Handel zum Kunden und das Gemüse dann eventuell beim Kunden schlecht wird. Also das könnt ihr natürlich dann nicht kontrollieren, aber, ähm, genau.
[Speaker 18]
Also vielen Dank für die Frage. Wir haben unter anderem sehr viel, äh, mit, äh, der Gründerin von, äh, dem Bananenboot geredet, von Glow Kitchen. Und sie war schon mittlerweile in über Tausenden von Supermärkten und hat uns sehr klar auch einen Überblick darüber gegeben, dass tatsächlich in Supermärkten weitaus mehr weggeschmissen wird als in den Konsumenten. Das heißt, in dem Sinne würden wir wirklich noch mal dafür für, dafür sorgen, dass die prozentual– also ist auf jeden Fall so, dass Konsumenten auch was wegschmeißen, aber rein prozentual gesehen ist der, sagen wir mal, der klare Gewinner darin, am meisten Abfall zu produzieren, die Supermärkte.
[Speaker 8]
Danke.
[Speaker 6]
Ja, auch von mir vielen Dank. Ähm, auch gut nachvollziehbares Thema für mich, weil jeder von uns geht mehrfach die Woche einkaufen und hat genau die Probleme, die ihr beschreibt. Ähm, ich hab zwischendurch noch eine Idee gehabt und wollte euch einfach fragen, ob das relevant ist. Also man könnte es ja auch umgekehrt denken. Also euer Szenario ist: Ich gehe in den Supermarkt und gucke mir an, sind die Bananen schon ein bisschen braun? Dann nehme ich sie für einen Preisvorteil von zwanzig Prozent mit. Ich kannte ja auch andersrum reingehen und sagen: Äh, wo kriege ich denn aktuell die günstigsten Bananen, die vielleicht auch braun sind? Also ist das, äh, noch ’ne Ausbaustufe eures Produktes, dass ihr fünf, sechs meiner umliegenden Supermärkte mir in ei– per App zur Verfügung stellt? Oder ist das, äh, ’ne Sache, die ganz konträr ist eurer Perspektive gegenüber?
[Speaker 19]
Also ich persönlich denke, dass das vielleicht nicht unbedingt im Sinne der, äh, des Einzelhandels ist, wenn, äh, die Kunden natürlich nur dann und dahin gehen, wo, ähm, die Bananen vielleicht gerade am günstigsten sind. Ähm, zudem wird es wahrscheinlich nicht vorhersehbar sein, genau wann die KI ermittelt, ähm, wann es am günstigsten ist, weil das war auch so mögliche Kritik von, äh, Unternehmern, dass sie halt Sorge haben, dass Kunden nur dann kommen, wenn’s besonders günstig ist. Ähm, aber das ist halt, können wir dadurch verhindern, dass es eben nicht eindeutig vorhersehbar ist, weil die KI das immer aktuell, äh, ermittelt.
[Speaker 18]
Und, ähm, [räuspert sich] wie gesagt, von Glow Kitchen, die Gründerin meinte auch, es gibt da Schwierigkeiten auch, dass dann teilweise Bananen verschimmelt sind und das zum Beispiel auch unter anderem ein Grund ist, warum die frische Bananen genutzt haben. Also ich glaube, rechtlich würde man da auch Schwierigkeiten haben, aber zum Beispiel der Edeka in der Nähe vom Hafen meinte auch, seine, äh, Bananen, die, äh, braun sind, die gehen dann schön an den Eisladen. Also teilweise haben auch schon lokal die Leute dann eine Nutzung für spezifische Produkte gefunden.
[Speaker 6]
Noch eine kurze Frage. Also auch vielen Dank für den Pitch. Mega cooles Thema, äh, tolle Slides. Ähm, habt ihr mal darüber nachgedacht, das Bestellsystem anzupacken? Also wenn ihr feststellt, diese Woche wurden am Montag nur fünf Bananen geholt oder fünf Portionen Bananen, dass ihr dann für die nächste Woche Montag auch nur fünf bestellt. Oder die KI errechnet, wenn die Sonne scheint, werden mehr Bananen verkauft oder weniger. Über den Weg ranzugehen, also nicht über den Verkauf, sondern über den Einkauf, das Ganze zu regeln?
[Speaker 17]
Ähm, das ist natürlich auch im Endeffekt ein riesiger Markt. Ähm, als Beispiel kann ich das Unternehmen Afresh aus den, äh, USA nennen. Die haben, äh, in letzter Zeit eine Unicorn-Bewertung bekommen, einfach weil sie sich auf diesen Einkaufsprozess des Supermarkts fokussiert haben. Ähm, also der Prognostiziert zum Beispiel das Wetter, besser, besseres Wetter, mehr Sonne, braucht der Supermarkt zum Beispiel mehr Himbeeren. Ähm, wir haben aber ganz klar gesehen, dass es, äh, auch ab dem Punkt, nachdem der Supermarkt eingekauft hat, quasi dann, wenn das Konsumentenverhalten beginnt, ähm, dass wir diese, den Abfall nicht einfach durch den Einkaufsprozess abdecken können, sondern, ähm, wenn wir beide Prozesse im Endeffekt, ja, optimieren, dass wir dann, dass man es dann als Supermarkt schafft, den Abfall so gering zu halten, wie es geht. Und, ähm, das geht nicht nur, wenn man nur den Einkaufsprozess optimiert.
[Josi]
Cool, vielen Dank euch auf jeden Fall. Ähm, sehr spannend auch wieder. Ich würde gern noch mal ein bisschen genauer reinsteigen in die letzten Tage, die die Zuschauer ja nicht ganz so mitbekommen haben. Was würdet ihr sagen, was hat euch das gegeben, hier beim Climate Hack mitzumachen? Was habt ihr mitgenommen? Wie hat das eure Sicht vielleicht auch auf Nachhaltigkeit oder auch auf das ganze Gründungsthema verändert?
[Speaker 17]
Also, ähm, ich kann für mich sprechen: Ich wollte letztes Jahr eigentlich schon mitmachen, hab’s, äh, ein bisschen verpennt und bereut. Deswegen war ich mir ziemlich sicher, ich wollte dieses Jahr mitmachen und, äh, für mich haben sich die letzten Tage sehr gelohnt. Ähm, mir war ziemlich klar, dass ich sehr nervös, äh, sein werde vor dem Pitch. Aber mir war auch sehr klar, dass ich sehr viel lernen werde. [räuspert sich] Und, ähm, durch die ganzen Workshops und jetzt auch durch die Entwicklung unserer eigenen Idee konnten, konnte glaube ich, das ganze Team lernen. Und, äh, ich würde einfach mal fürs ganze Team sprechen, wenn ich sage, das waren sehr, ja, tolle und lehrreiche drei, vier Tage, die wir, ähm, hier verbringen durften.
[Josi]
… Sehr schön zu hören. Ein Punkt, den ihr auch gerne noch mal mit aufgreifen könnt: Wie ist das bei euch? Ähm, ist das so eine Idee, die man hier jetzt in vier Tagen entwickelt, die dann irgendwie wieder unter den Tisch fällt? Oder habt ihr wirklich jetzt die Motivation, da auch neben der Uni, also ihr seid ja alle Studenten, ähm, da weiter dran zu bleiben und zu sagen, zu gucken: Wie kriegen wir das umgesetzt? Wie können oder was sind für euch so die Next Steps? Vielleicht könnt ihr da noch was kurz zu sagen.
[Josi]
Es gibt ja natürlich, und da sind wir sehr, sehr auch dankbar, in Münster sehr, sehr tolle Möglichkeiten, sich auch noch danach weiter mit der, einer Idee zu beschäftigen, wie das Reach zum Beispiel letztes Jahr vom ClimateTech, als ich auch mitgemacht habe, konnten wir dann direkt im Validation Lab vom Reach unsere Idee weiter validieren, um wirklich noch mehr dann dort in der Tiefe einzugehen. Ähm, ich denke, wir haben jetzt noch explizit keinen Plan ausgemacht, wie es jetzt weiter folgen wird, aber, ähm, ich denke, wir sind da in Münster richtig gut ausgestattet und hatten mega Freude in diesen vier Tagen.
[Josi]
Herzlichen Dank euch!
[Speaker 18]
Und natürlich auch mit der Sparkasse richtig gut ausgestattet. [lacht] [Applaus]
[Josi]
Ja, das ist euer Applaus. Herzlichen Dank. [Applaus]
[Josi]
Ja, und damit biegen wir auf die Zielgerade ein. Ähm, wir sind schon beim letzten Pitch angelangt, beim letzten Team. Team Nummer fünf: Authentic. Einsamkeit ist heute ein Riesenproblem. Und das, obwohl wir eigentlich eine unendliche Auswahl an Möglichkeiten haben, uns zu vernetzen. Warum wir uns trotzdem oft einsam fühlen und wie wir das Problem lösen können, das zeigt uns jetzt Team fünf, Authentic.
[Josi]
[Applaus]
[Speaker 20]
[Musik]
[Speaker 20]
Ja,
[Speaker 20]
wunderbar. Oh, wir warten einen Moment auf den Klicker. [lacht] Ähm, kann uns irgendwer hiermit helfen, mit dem Klicker?
[Speaker 20]
In die Richtung, ah! Aha.
[Speaker 21]
Ich meine,
[Speaker 21]
es- Hilfe! Ich meine, es ist halt so: Wir können nicht, es, also es geht für ein paar, aber wir können nicht alle mit einem MacBook und einem Chai Latte, äh, in Berlin in einem Coworking Space sitzen und die zehnte Dating-App erfinden.
[Speaker 22]
Ja, wir können das und, äh, das möchten wir euch heute gerne präsentieren, warum wir das können und wie und so weiter. Und wir haben uns auf das WHO-Kriterium, äh, Good Health and Wellbeing festgelegt und wir wollen das Problem Einsamkeit bekämpfen. Laut WHO sterben jedes Jahr achthunderttausend Menschen an den Folgen von Einsamkeit. Das muss man sich mal vorstellen. Das wäre so, als würde die gesamte Bevölkerung von Brandenburg, äh, von Frankfurt am Main, entschuldigen Sie, äh, jährlich sterben an den Folgen von Einsamkeit. Und das ist verrückt, das kann nicht sein. Und wir wollen das Problem angehen. Wo sucht unsere Generation nach echter Verbindung und Tiefe? Wir wollen Menschen kennenlernen. Wo tun wir das? Im Online-Dating. Funktioniert das? Nein, ich sehe ein paar grinsende Gesichter. Warum funktioniert das nicht? Das liegt daran, dass jetzige Dating-Apps uns enttäuschen. Das liegt vor allem an Oberflächlichkeit, von der uns immer wieder erzählt wird. Und die Oberflächlichkeit führen wir zurück auf die falschen Matching-Algorithmen. Die Matching-Algorithmen, die ausschließlich auf Swipes beruhen und uns unsere potenziellen tiefen Verbindungen anhand von dem Aussehen der anderen Menschen bewerten lassen. Das ist grundsätzlich ein Problem, das ist die falsche Basis. Und da fragen wir uns: Wenn jetzt alle New User enttäuscht werden, ich sehe hier nickende Gesichter, ich sehe hier verständnisvolle Gesichter, Sie sind enttäuscht von den aktuellen Dating-Apps. Wie kann man das lösen? Wie nimmt man das in die Hand, wenn das Vertrauen in die Dating-Apps, die es gibt, und in die Liebe verloren geht? Navid, wie lösen wir das?
[Speaker 23]
Ja, kommen wir weiter zur Lösung. Ich könnte euch jetzt was über bisherige Algorithmen und wie man das besser löst, technisch erklären, aber die ganz einfache Erklärung ist: Wir wollen euch eine App bieten, die euch versteht. Ähm, wir nutzen dazu psychologische Goldstandards und Metriken, die ein umfassendes Bild von eurer Persönlichkeit nach wissenschaftlichem Stand erarbeiten. Das sind fünf Dimensionen, die auch reproduzierbar sind, verlässlich sind und in der Regel auch konstant sind bei Menschen und, ähm, die sehr erfolgreich darin sind, Menschen miteinander zu verknüpfen. Wir sehen hier einmal einen Prototypen, wie unsere App aussieht. Ähm, und ich nehme euch jetzt mal ein bisschen mit, wie das laufen könnte. Ihr habt einen Onboarding-Prozess, bei dem ihr mit einem Voice Agent spricht, bei dem ihr ganz locker erzählen könnt, was eure, eure Vorstellungen von einer Beziehung sind, was ihr erwartet, was eure Werte sind. Und der Voice Agent erarbeitet gleichzeitig dieses psychometrische Modell von euch. Danach bekommt ihr eine Zusammenfassung, die euch noch mal zu, die euch noch mal zeigt, was die KI erarbeitet hat, aus eurem, aus eurem Gespräch. Und im Anschluss noch mal eine Datenübersicht, die euch in die Big-Five-Dimension einordnet und sie euch noch mal kurz erklärt.
[Speaker 23]
Hier sehen wir jetzt einmal, huh, Schritt zurück. Äh, hier sehen wir jetzt mal einmal ein beispielhaftes Match. Dazu, ähm, bekommt ihr einen kleinen Text, der zeigt, wie die Person oder was die Person ausmacht und was sie vielleicht erwartet. Und ihr bekommt einen-… Vorschlag und eine Erklärung, warum der Algorithmus genau euch mit dieser einen Person, die wir euch erst mal empfehlen, zusammenmatcht.
[Speaker 23]
Dann habt ihr die Möglichkeit, so wie die andere Person, zuzustimmen oder abzulehnen und könnt danach mit der Person chatten und auf ein Date gehen.
[Speaker 23]
Der entscheidende Punkt: Falls euch das Date nicht gefallen hat oder ihr Optimierungsvorschläge habt, könnt ihr direkt ein Feedback an den Algorithmus geben und er passt sich direkt an, um ein, euch ein besseres weiteres Match bieten zu können.
[Speaker 24]
Gut, jetzt mögt ihr euch fragen: Funktioniert das denn? Die Wissenschaft ist sich da ziemlich einig. Die Big-Five-Persönlichkeitsschienen hängen signifikant mit dem Beziehungserfolg zusammen, sagt eine Metastudie aus dem Jahr 2019. Und auch eine App, eHarmony, die das schon 2012 umgesetzt hat, allerdings mit einer ganz anderen Zielgruppe, hat eine Studie veranlasst und da haben wir einen zwanzig, eine zwanzig Prozent geringere Scheidungsrate als bei Offline-Ehen, die sich halt offline kennengelernt haben. Und auch wir sind in die Mensa gegangen vor zwei Tagen, haben, ja, Kommilitonen befragt: „Was haltet ihr denn von dem Konzept oder wie seid ihr generell auf dem Datingmarkt gerade unterwegs?“ Siebzig Prozent der Befragten nannten uns da Oberflächlichkeit als einen der größten Störfaktoren bei den aktuellen Apps und fünfundvierzig Prozent der Befragten bewerteten unser Konzept als sehr positiv.
[Speaker 24]
In den USA
[Speaker 24]
gab es natürlich auch schon jemand, der die Idee hatte, und, äh, die hatten vor drei Wochen den Beta-Launch beendet, ähm, haben dann danach neun Komma sieben Millionen geraised. Das Konzept kommt an. Zum Business Model: Ähm, wir wollen acht Euro pro erfolgreichem Match, damit wir uns einen Chai Latte pro Match holen können. Kurz zum Team, ähm-
[Speaker 23]
Genau, nicht jeder kann die zehnte Dating-App erfinden, aber wir können das aus folgenden Gründen: Wir ergänzen uns perfekt. Wir haben, äh, mit Navid einen fähigen, äh, Techie dabei, der sich von Kindesbeinen an schon mit Gadgets und Tech auseinandersetzt, sehr begeistert dafür ist. Wir haben mit, äh, Tjark einen BWLer an Bord, der schon zweimal gegründet hat und mit mir, ich bin gelernter Marketing- und Kommunikationskaufmann, begleite die Markteinführung und, äh, habe mich damit auch schon selbstständig gemacht.
[Speaker 24]
Also wir brauchen dich. Da ist ein Link zu einer WhatsApp-Gruppe, falls ihr Beta-Nutzer werden möchtet. Wir wollen diese Idee wirklich umsetzen. Wir möchten, äh, gerne im Reach daran arbeiten und dann Ende des Jahres oder Ende Q drei die App launchen. Da noch ein kleines Bild. Danke. [Applaus]
[Tim]
Äh, Test, Test? Okay. Ähm, ach ja, stimmt, du kommst auch mit hoch. [lacht] Das war ja schon der letzte Pitch. Ähm, vielen Dank euch erst mal an der Stelle. Sehr, sehr, ähm, ja, interessante Idee und ich glaube, an der Stelle darf ich dann direkt übergeben an unser letztes Q&A für heute.
[Speaker 4]
Vielen Dank für den tollen Pitch. Ähm, wie wollt ihr verhindern, dass ich, äh, bei der Beantwortung der Fragen erzähle, dass ich, wie ich sein will und nicht, wie ich wirklich bin? Weil wahrscheinlich will ich doch eher mich in, ins positive Licht reinsetzen und dann vielleicht nicht alles verraten.
[Speaker 23]
Sehr gute Frage. Ähm, man kann’s nie perfekt, aber es gibt ganz klare Standards der Befragungsmethoden in der Psychologie. Also, ähm, ganz einfach gesagt, stellt man Fragen so, dass ihre wahre Intention nicht immer klar ist. Das heißt, man fragt über Umwege, damit kann man’s verhindern. Und dann haben wir natürlich den Vorteil, wenn man den Voice Agent nutzt, hat der User weniger Zeit, sich selber weich zu reden in dem, was eigentlich sein erster Impuls wäre, was man psychologisch am meisten erfassen will. Das heißt, dadurch, dass es ein fließendes Gespräch ist, senken User häufig ihre Barriere. Und, ähm, das kombinieren wir mit methodischen Ansätzen, wie wir die Fragen auswerten und natürlich auch, ähm, ne, da gibt’s, äh, Varianzverzerrungen und so, aber, ähm, da kann man gewisse Gegenwirkungsmaßnahmen nutzen, um das zu kompensieren. Perfekt kann man’s nicht. Es geht aber darum, es besser und sauberer machen zu können als andere. Und da gibt’s viel wissenschaftliche Literatur zu, wie man das angehen kann.
[Speaker 23]
Ich kann mir grundsätzlich vorstellen, dass eure Dating-App, ähm, so wie ihr euch das vorstellt, auch tatsächlich bessere Matches, äh, realisieren kann, als das andere Apps bislang tun können. Wie stellt ihr aber langfristig sicher, dass die Nutzer auch auf der App bleiben? Weil dadurch, dass sie so gute Matches im besten Fall generieren können, sind die Leute natürlich dann auch schnell weg.
[Speaker 24]
Klar, ähm, auf der einen Ebene wollen wir genau das erreichen. Also jetzige Dating-Apps sind darauf ausgelegt, die Nutzer eher auf der App zu halten, als ihnen ein erfolgreiches Match zu geben. Wir möchten diesen Effekt ein bisschen umkehren und den Nutzern wirklich erfolgreiche Dates und erfolgreiche Beziehungen ermöglichen. Dadurch gehen wir auch ein anderes Pricing an. Wir haben kein Abo, das die Leute länger in der App hält, sondern wir zahlen, ja, pro Date, pro Match. Und
[Speaker 24]
dadurch haben wir natürlich auf der BWL-Schiene, das müssten wir noch ausarbeiten, da haben wir noch nicht so viel Zeit reingesteckt, aber wie man das, wie sich das wirtschaftlich rechnet. Aber wir wollen diesen Effekt wirklich haben, dass die Leute darüber wirklich erfolgreiche Dates hatten, dass sie ihren Freunden erzählen und einfach wirklich erzeugt, äh, überzeugt sind von dem Produkt.
[Jury]
Ich meine, wenn ihr auch einen guten Algorithmus da aufbauen könnt, ähm, kann man das sicherlich auch auf andere Problemstellungen anwenden. Habt ihr da irgendwie schon eine langfristige Vision euch auch aufgebaut?
[Speaker 24]
Also man kann den Algorithmus mit Sicherheit auch auf andere Wände anwenden. HR, HR ist da mittlerweile ein bestimmtes interessantes Thema. Da wird HR Big Five auch tatsächlich in den USA schon viel angewandt, einfach weil das so ein verlässliches Tool ist, um Persönlichkeiten zu analysieren. HR ist ein großer Punkt, um eben Einsamkeit, aber auch großlässig zu bekämpfen, bekämpfen, könnte man in einem anderen Rahmen, äh, diese Big-Five-Analytik auch anwenden, um eben dann, äh, Freundschaften zu fördern und zu finden. Also Dating ist jetzt eine Version davon, glückliche, tiefe Partnerschaften zu knüpfen.
[Speaker 8]
… Ja, danke für den guten Pitch und, ähm, ja, sehr durchdacht und, ähm, einfach da wissenschaftlich heranzugehen, um aus der Oberflächlichkeit rauszukommen. Ähm, acht Euro pro Match. Das heißt acht Euro, wenn ich auf ein Date gehe. Also
[Speaker 8]
frage ich mich gerade: Zielgruppe, ähm, ist das eher, sage ich mal, für
[Speaker 8]
Professionals? Also wenn ich jetzt acht Euro zahle, um auf ein Date zu gehen, klingt das schon ein bisschen teuer. [lacht] Deswegen jetzt die Frage: Wer ist eure Zielgruppe?
[Speaker 24]
Ja, also wir targeten da angehende Akademiker, also hauptsächlich Leute im Alter von zwanzig bis fünfundzwanzig Jahren. Zu dem Konzept, dass man pro Match zahlt, haben wir ein Unternehmen in den USA, von dem uns das ein bisschen angeguckt ha-, abgeguckt haben, die genau das gemacht haben. Die chargen dreißig Dollar pro Match, aber da wird das auch sehr gut angenommen. Weil wenn man das vergleicht, wie viel Tinder und Bumble und Co. kosten in den Premiumversionen, sind wir da immer noch sehr niedrig. Und angenommen, man geht auf ein, vielleicht zwei Matches im Monat, ist da, sind wir immer noch deutlich günstiger als Tinder und Co.
[Speaker 8]
Danke.
[Tim]
Ich glaube, für eine Zeit, äh, eine Frage hätten wir noch Zeit.
[Speaker 6]
Genau, ich habe noch mal das, äh, die Plattformfrage für euch. Äh, eine Plattform lebt davon, wenn ich reingehe, dass da Traffic ist, dass da interessante Partnerinnen oder Partner sind potenziell, die für mich relevant sind. Ähm, sonst gehe ich da nicht hin. Also eine Henne-Ei-Prinzip, Henne-Ei-Problem. Deshalb die Frage: Wie füllt ihr eure App, eure Lösung mit interessanten Leuten?
[Speaker 22]
Wir sind ja schönerweise hier based in Münster und kennen uns hier aus. Wir sind ja selber Studenten auch und dementsprechend kennen wir hier die Bubbles. Wir wollen uns hier in Münster festsetzen, hier anfangen und hier in Münster den Markt durchdringen. Heißt, wir werden eine längere Kampagne starten zu einem günstigen Zeitpunkt, zum Beispiel zum Sommersemesterstart. Und, ähm, dementsprechend werden wir versuchen, eine kritische Masse an Leuten, die nach unseren Schätzungen etwa tausend Menschen sind, zu erreichen. Wir haben in Münster alleine an den Unis fünfzigtausend Studenten. Dazu kommen noch die Polizeihochschulen und denen wollen wir eben versuchen, zu durchdringen, diesen Markt und damit dann, äh, zu einem Launch hin, mit, ähm, Voranmeldungen, ähm, die App zu füllen und eine kritische Masse zu erreichen, ab der das ganze Konzept dann funktioniert.
[Speaker 6]
Danke euch.
[Speaker 23]
Genau, und das ist so diese– sorry, ich wollte nur hinzufügen: Diese Expansionstaktik war so das, wo wir uns, weil es natürlich ein extrem kompetitiver Markt ist und uns das klar ist, wollen wir eben nutzen, dass wir ganz klare Targets setzen und mit starkem Marketing diese Segmente Stück für Stück einnehmen, ähm, im Vergleich zu den vielleicht anderen Skalierungsansätzen, die am Markt so bisher typisch waren.
[Speaker 6]
Danke euch.
[Tim]
Okay, also vielen Dank, äh, für die Idee, für die Vorstellung und für die Fragen noch mal. Äh, ich hätte auch noch mal eine Frage, ähm, ein bisschen kritischer: Was hat das Ganze denn mit Nachhaltigkeit zu tun?
[Speaker 23]
Ähm, wir haben ja das Ziel Nummer drei erfüllt, wo es um Gesundheit und, ähm, Wellbeing geht. Und Einsamkeit ist etwas zwar Abstrakteres, aber genauso Wichtiges. Einsamkeit ist extrem gesundheitsschädigend und, ähm, zeigt hinweg über die gesamte Literatur, ähm, medizinisch, psychologisch starke Einschränkungen auf Lebensqualität. Und diese Lebensqualität wirkt sich eben auch auf, aus auf die Menschheit und deren Handlungen und Folgen und, ähm, ist ein wichtiger Teil davon. Das war unser Hauptziel. Ja.
[Tim]
[lacht] Alles klar. Ähm, okay, aber dann jetzt noch mal zu der Reise, die ihr durchlaufen habt die letzten vier Tage. Was würdet ihr denn sagen, war eure größte Herausforderung und vielleicht auch der größte Erfolg oder Highlight?
[Speaker 22]
Unser größtes Highlight definitiv waren die sehr hochkarätigen Mentoren, von denen wir wirklich sehr viel mitnehmen konnten. Es waren super spannende Gespräche, die dabei entstanden sind. Wir haben tolles Feedback sammeln können und einfach mal mit Menschen, die schon das geschafft haben, wovon wir eigentlich träumen, da mit denen mal so connecten zu können und auf einer Ebene zu stehen und von denen mal so wirklich hands-on-Weg das Feedback zu bekommen und realistische Einschätzungen. Das war fantastisch.
[Tim]
Ja, das ist dann vielleicht noch mal eine super Möglichkeit, um noch mal Danke ausdrücklich zu sagen für die Coaches. Also auch noch mal bitte einen Applaus für die Coaches, die, die alle da sind. [Applaus]
[Tim]
Wir, wir holen jetzt gleich auch noch mal, nachdem ich euch, ähm, ja, abgefrühstückt habe, äh, noch mal eine Person auf die Bühne zum Thema Coaching und zum Thema, wie es jetzt hier aussah. Aber, äh, ich habe dich unterbrochen: Was war denn dein größte, äh, die größte Herausforderung, größte Challenge?
[Speaker 22]
Mag einer von euch oder darf ich?
[Speaker 23]
Ja, also wir könnten jetzt Implementierungssachen oder Details nennen oder über Slides reden. Ich denke, es war, ähm,
[Speaker 23]
für uns alle, wenn ich so sprechen kann, eine große Herausforderung, für uns kommunikativ zu wachsen, ähm, kommunikativ auf eine Ebene zu kommen, sich eben auch um Detailfragen, gerade wenn man so engagiert ist als Team, ähm, sich darauf zu einigen. Und, ähm, ja, den Fokus für dieses große Gesamtziel, das wirklich umsetzen, haben zu können und, ähm, das gemeinsam entscheiden zu können und auch mal Kontrolle abgeben zu können.
[Speaker 24]
Dazu noch kurz: Ähm, Navid kannte uns beide vorher, aber hat uns hier so ein bisschen zusammengebracht. Das heißt, in der Konstellation haben wir auch noch nicht zusammengearbeitet. Das heißt, wir haben uns hier auch kennengelernt und, ja, haben eigentlich relativ gut zusammengearbeitet, aber es gab auch ein paar Struggle. [lacht]
[Tim]
Okay, aber gut, die gibt’s doch immer, ne? Äh, und sehr schön. Vielleicht könnt ihr ja jetzt dann nach der Veranstaltung ein Bierchen zusammen trinken gehen.
[Speaker 24]
Sicherlich mehr als nur eins. [lacht]
[Tim]
[lacht] Okay, ja gut, dann sind wir auch schon zum Abschluss der Pitches gekommen. Aber noch mal einen großen Applaus für euch. Einen großen Applaus für das Team.
[Tim]
[Applaus]
[Speaker 25]
… Ja, das war’s. Wir haben’s fü– wir haben fünf Pitches geschafft. Wir haben fünf interessante Pitches gehört und ich hoffe, ihr seid auch alle, äh, ein bisschen mitgenommen worden und, ähm, fandet es auch sehr inspirierend, wie wir beide. Ähm, was vielleicht ein bisschen untergeht bei so ’nem Final Pitch, ist vielleicht zu sehen, was genau in diesen vier Tagen passiert ist. Weil man kann natürlich immer viel erzählen und, ähm, wir haben natürlich jetzt das Endprodukt von diesen vier Tagen gesehen, aber ich fänd’s trotzdem noch mal spannend, vielleicht ein paar Eindrücke zu sehen: Wie haben die Teams gearbeitet? Und da wir beide tief in unserer Vorbereitung für die Moderation stäk, steckten und natürlich mit dem einen oder anderen gesprochen haben, aber nicht live die ganze Zeit dabei sein konnten, ähm, haben wir ein VCM-Mitglied, nämlich Jan, der auch sehr viel Arbeit da reingesteckt hat, ähm, sehr viel dabei war, auch selber die Teilnehmer be, begleitet hat und unterstützt hat. Erst mal einen dicken Applaus für Jan. [Applaus]
[Speaker 25]
Ja, und Jan wird jetzt ein bisschen genauer noch mal erzählen, was die letzten vier Tage so abging.
[Speaker 26]
Ja, hallo. Perfekt, klappt. Hallo zusammen! Ähm, ja, es freut mich erst mal sehr, dass es jetzt, wir alle hier zusammen sind. Äh, es ist, sind wirklich sehr, sehr viele Leute und vor allem freut mich und hat mich sehr stolz gemacht, äh, hier gerade zu sitzen und die Pitches zu sehen. Ähm, denn ja, ich war von vornherein, quasi vom Mittwoch, äh, dann dabei. Wir haben mit Reach angefangen und, äh, mit ’nem kleinen Kick-off, ähm, das wirklich, man muss sich das mal vorstellen: die Teams, es gab, ich glaub, sechs, sieben Leute, die wirklich das Team wirklich stand, die zu uns gekommen sind, auch teilweise schon eine Idee hatten. Aber viele hatten noch kein Team, viele hatten noch keine Idee. Und dann ging es quasi Mittwoch darum, okay, erst mal eine Kennenlernrunde. Dann, äh, dass man sich kennt, dass man sich, äh, kennenlernt, auch in ’nem Workshop schon mal ein bisschen miteinander arbeitet, kompetitiv, ähm, und lernt: Okay, wie arbeiten die eigentlich? Äh, passen wir da zusammen? Sind wir da ein Match? Und, äh, dann ging’s am Donnerstag, ähm, da ein bisschen auch in die Ideenfindung rein, wo auch Carsten, äh, da auch unter anderem Ideen vorgestellt hat, ähm, und auf die Methodik da eingegangen ist. Und quasi als dann die Teams sich, als die Leute sich alle kannten und dann auch die Ideen so ein bisschen standen, waren dann auch die Teams letztendlich Donnerstag, Mitt- Mittag, Nachmittag ungefähr fest und dann ging’s noch mal ein bisschen in die Idee Validierung rein und Marktsegmentierung. Aber okay, das ist der Workshop, der theoretische Teil. Aber danach, die Leute, äh, haben ihre Ideen wieder überworfen. Es ging wieder von neu los und dann war schon Donnerstag vorbei. Dann ging’s schon in den Freitag rein. Das war gestern. Und, äh, dann gab’s wieder neue Ideen und es gab dann Geschäftsmodell von der Journey her, dann Geschäftsmodell- äh, -workshop mit abschließend noch ein Prototyp-Workshop, wo Hands-on auch mit unseren Partnern Notion Lovable dann noch mal auf die Tools eingegangen, äh, worden ist, die man nutzen kann. Und vor allem mit Lovable wurden auch, vielleicht hat– manche haben’s gesehen, die anderen KI-Sachen erstellt, also da schnell und smart Lösungen zu finden und schnell was zu zeigen. Und ja, da ging’s wirklich von der Journey her, vom theoretischen Teil haben die sehr viel mitgenommen, wurde ja gerade gesagt, aber dann auch von der Teamfindung, kann ich noch mal sagen: Freitagabend standen die Ideen bei manchen Teams dann gerade erst fest. Also es war gar im Prozess, das Überwerfen, zu überwerfen. Es war voll spannend zu sehen, die ganze Zeit dabei zu sein und die Teams, da will ich mal ganz einen Applaus bitte an die, das, an die ganzen Teams geben. Wir haben von vornherein voll dabei mit Engagement, Motivation gezeigt und auch bis in den Abend dann auch Donnerstag, Freitag im DigiHub gesessen und dann noch, bis auch die Gründer alle weg waren, noch die Letzten da gewesen, bis das Licht ausgegangen ist. Damit noch mal einen Applaus noch mal an die Teams, Leute.
[Speaker 26]
[Applaus] Und dann noch mal als Schlusswort zu sehen, dass eben Nachhaltigkeit in so vielen Facetten existiert mittlerweile und auch eben bei den jungen Leuten, wirklich ganz jungen Leuten, also die Teilnehmer, das fand ich auch sehr beeindruckend, äh, wie dann auch Schüler mit dabei sind und da auch schon am Start sind. Äh, bis die Bank weg, Bachelor, Master in vielen Facetten, Varianten, ja, quasi, äh, ausgeführt werden kann und Hardware, Software fand ich sehr beeindruckend. Es hat mich sehr stolz gemacht, die Teams heute hier zu sehen und, äh, da auch noch mal die Coaches, die Mentoren. Hier hing so viel dran. Es ist nur der Final Pitch. Es war eine, ja, Wahnsinnszeit, was da alles dabei jetzt war. Und, äh, ja, danke da an alle und, äh, ich glaube, jetzt gleich kommt auch das Essen, deswegen will ich gar nicht lange weiterreden. [lacht] Danke schön. [Applaus]
[Speaker 25]
Ja, danke schön, Jan. Danke für die Insights. Äh, sehr, sehr cool, da mal noch mal ein bisschen mehr, ja, zu verstehen: Was ist denn überhaupt die letzten Tage passiert? Ähm, genau, jetzt kommen wir eigentlich schon zum Zuschauervoting, zur näheren Erklärung. Und natürlich, die Jury setzt sich gleich auch zusammen. Ähm, da würden wir gleich noch mal auf die Kriterien eingehen. Aber hier jetzt erst mal: Ihr könnt den QR-Code scannen. Ihr müsstet die sechsstellige Zahl oder Nummer, ähm, ja, schon parat haben oder per Mail bekommen haben. Also bitte einmal einscannen und die Nummer eintragen, damit ihr nicht fünfmal votet für das gleiche Team, was euer Lieblingsteam ist. Und genau, dann werden wir in circa einer Stunde, ähm, dann den Gewinner verkünden dürfen. Und
[Speaker 25]
vielleicht vorab, vielleicht hilft es euch, an der Stelle, ähm, ein paar Kriterien auch noch mal zu verstehen. Wir beeilen uns damit jetzt. Ich weiß, wir haben alle Hunger, aber da würde ich noch mal ganz kurz, äh, bitte die Jury bitten, ja, zu erzählen: Was sind denn die Kriterien? Auf welcher Basis, ja, bewerten wir das Ganze denn jetzt?
[Jury]
… Also wir hatten ja eben schon auf der Bühne so ein bisschen, ähm, angedeutet, worum es geht. Ähm, um das vielleicht mal so ein bisschen chronologisch wiederzugeben: Ähm, wir schauen uns zuerst einmal an, was ist das Problem? Gibt es da wirklich einen konkreten Bedarf? Äh, wie sieht die Zielgruppe aus? Wie gut wird die Zielgruppe wirklich verstanden? Ist der Markt groß? Ist das, äh, ist die Lösung skalierbar, ähm, und kann die wirklich auch einen wirtschaftlichen Mehrwert, äh, schaffen? Ähm, das sind, glaube ich, so ein paar Punkte, äh, die wir uns angeschaut haben. Natürlich auch so was wie Innovationsgrad, Umsetzbarkeit, Go-to-Market-Strategie, Marketingstrategie, ähm, aber auch, wie das Team aufgestellt ist.
[Tim]
Okay, habt ihr noch was hinzuzufügen?
[Speaker 6]
Wir sind ja beim Climate Hack. Also von daher ist die Frage Impact: Was ist eigentlich meine Wirkung mit meinem Geschäftsmodell? Ich kann halt ein For-Profit-Unternehmen vorstellen, aber letztendlich wollen wir gesellschaftlichen Wandel hier zusammen voranbringen. Deshalb ist es für uns ein ganz wichtiges Thema: Wie können die Gründerinnen und Gründer, die sich hier vorgestellt haben, wirklich auch Geschäft… äh, gesellschaftlich relevante Probleme tackeln und da für Veränderung und Verbesserung sorgen?
[Tim]
Da hat der Nachhaltigkeitsmanager gesprochen. [lacht]
[Josi]
Genau, ich habe eben schon gesehen, ich hoffe, hat das inzwischen bei allen geklappt mit dem QR-Code, sonst könnt ihr natürlich auch gerne noch mal rumkommen, wenn das noch nicht ging. Ihr habt noch, glaube ich, ein paar Minütchen Zeit. Ansonsten würde ich sagen, ich glaube, mein Hunger wird auch so langsam ein bisschen mehr. [lacht] Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit erst mal. Wir haben jetzt eine Stunde Essenspause, Networking-Pause, wie auch immer. Bedient euch gerne an Essen und Trinken. Kommt ins Gespräch über alles, was, über alles Mögliche gerne. Und dann sehen wir uns in einer Stunde wieder. [Applaus]
[Speaker 4]
[Musik] Climate Hack Final Pitch. Die Gewinner stehen fest.
[Josi]
[Applaus]
[Josi]
Ja, ich glaube, ihr habt es gehört. Die Gewinner stehen fest und, äh, wir werden in wenigen Sekunden hören, wer den Final Pitch 2026 gewonnen hat. Davor noch mal ganz kurz zusammengefasst: Es ist jetzt schon wieder eine Stunde her. Ähm, welches Team hat was noch mal gemacht? Als kleine Wiederholung: Wir haben gestartet mit dem Team eins, Lumio, die sich mit der Bürokratie im Nachhaltigkeitsbericht beschäftigt haben.
[Tim]
Danach hat übernommen dann das Team Back to Life. Unser junges Team, bestehend dann auch aus den, ich glaube, das jüngste Team heute insgesamt, ähm, die sich beschäftigt haben damit, wie man das Thema Einsamkeit noch mal tangiert und probiert, dass wir einfach alle noch mal ein bisschen mehr soziale Kontakte haben.
[Josi]
Genau. Team drei war dann das Team Luftregal, wo es dann noch mal darum ging, ähm, Luft zu holen, noch mal einzuatmen, die eben den Luftfilter, äh, sich mit dem Luftfilter beschäftigt haben, so.
[Tim]
Immer dran denken, ne? Immer atmen. [lacht] Ähm, genau. Danach Team vier, Team, äh, Dynaprice, die sich damit beschäftigt haben, ja, das Problem der Lebensmittelabfälle, ne, eine Lösung dafür zu entwickeln.
[Josi]
Und last but not least: Authentic, die zehnte Dating-App, die genau wussten, warum sie die zehnte sind. [lacht] Und es kennt. Genau. Und damit ihr auch erst mal Bescheid wisst, was gab’s heute oder gibt es heute denn überhaupt zu gewinnen, würde ich auch einmal kurz die Preise vorstellen. Wir haben erst mal für alle drei oder erst mal, bevor wir die drei, äh, Gewinner ansprechen, auch von uns natürlich, wir haben eben auch ein bisschen gequatscht, uns ausgetauscht. Da war nichts dabei, wo wir gesagt haben: „Oh Mensch, was war das denn für eine Präsentation?“ Das haben wir natürlich auch nicht erwartet. Es waren wirklich alle fünf Pitches sehr, sehr cool, sehr durchdacht, äh, cool strukturiert, cool vorgetragen. Also deswegen noch mal Respekt an alle, alle angehenden Gründer, alle Teilnehmer. Gerne auch noch mal kurz einen Applaus.
[Josi]
[Applaus]
[Josi]
Genau, und, äh, es gibt für alle drei erste Plätze, also Platz eins bis drei, erst mal ein, ähm, Pro-Abo für Lovable. Das ist, äh, ’ne KI-Automatik, bei der man angeben kann, was man entwickeln möchte und dann erstellt die da automatisch eine App oder einen Code für eine App. Also eine sehr, sehr einfache Möglichkeit, äh, Apps zu erstellen. Dafür erhalten Platz eins bis drei ein, ähm, Abo. Zusätzlich bekommt der dritte Platz Tickets oder die Gewinner des dritten Platzes Tickets für die Data Unplugged hier in Münster. Das ist eine der größten KI-Messen, ähm, hier in Deutschland und, äh, dafür– dabei ist natürlich auch für Verpflegung gesorgt. Die Gewinner des zweiten Platzes dürfen sich dann über, ähm, Tickets für die Q-Summit in Mannheim freuen. Das ist eine der größten Start-up-Konferenzen in Deutschland. Da wird viel genetwork. Ähm, die Reisekosten werden übernommen. Also auch da ein, äh, cooles Event, bei dem die Teilnehmenden dann auch wieder dabei sein werden. Für den ersten Platz gibt es ebenfalls Tickets
[Josi]
für… Ich habe meine Moderationskarte verloren. Ah, nee, hier ist sie ja. [lacht] Da ist sie wieder. Jetzt habe ich schon einen Schock gekriegt, aber das war natürlich geplant. Der, die, die Überraschung kommt jetzt nämlich: Ähm, es gibt Tickets für die Start Summit in St. Gallen. Auch hier werden die Reisekosten übernommen und, ähm, das Team darf sich freuen, dort neue Menschen kennenzulernen, von erfahrenen Speakern zu hören und da war natürlich auch ganz viel zu networken. Plus: Der Hauptgewinn ist für den ersten Platz, ähm-… einen Platz im Ideation Lab. Das ist im Reach bei uns hier in Münster. Heißt, ähm, die Gründer können direkt an ihrer Reise ansetzen. Ich habe ja am Anfang gesagt, sie hatten eine viertägige Reise hinter sich. Die Reise ist also nicht zu Ende. Ich glaube, für alle fünf Teams wird die nicht zu Ende sein, aber für dieses Team ganz besonders nicht. Da wird es dann weitergehen und ich gehe mal stark davon aus, dass die dann noch weiter an ihrer Idee schärfen werden und noch ganz coole Wege vor sich haben werden. Genau!
[Speaker 27]
Und bevor wir jetzt an euch, an die Jury übergeben dürfen und die übernehmen natürlich die, äh, Preisverleihung. Nur noch mal ganz kurz zur Erklärung: Also wir verleihen jetzt drei Preise, die jetzt gerade vorgetragen wurden und danach könnt ihr gespannt sein. Ihr habt ja eben fleißig gevotet hoffentlich, jeder hat gestimmt, äh, verleihen wir dann auch noch mal zusätzlich den Zuschauerpreis. Also mixt das jetzt nicht zusammen. Jetzt starten wir mit Prei, äh, den Jurypreisen und ich würde euch gerne dann auf die Bühne bitten und, ähm, genau, euer Intro.
[Speaker 27]
[Applaus]
[Speaker 8]
Ja, leider können wir nur drei von fünf Teams prämieren. Uns war aber noch mal ganz, ganz wichtig, ähm, wirklich herauszustellen, dass alle Teams wirklich super gut gepitcht haben. Niemand muss sich hier verstecken. Also es war wirklich auf sehr, sehr hohem Niveau und dass wir einfach total begeistert waren, wie viele neue junge Talente, äh, Münster einfach bereithält. Und, ähm, wir freuen uns einfach, dass ihr die Zukunft von Münster mitgestaltet. Genau, danke dafür. [Applaus]
[Jury]
So, ich freue mich, ähm, den dritten Platz, ähm, jetzt gleich verleihen zu dürfen. Ähm, vielleicht einmal kurz: Warum haben wir den dritten Platz, äh, zum dritten Platz gemacht? Ähm, wir fanden richtig gut, äh, den Gamification-Ansatz. Es ist, ähm, ja, was Neues bei einer Socializing-App. Ähm, es ist ein wissenschaftlicher Ansatz, ein Ansatz, mit dem man auch wirklich, äh, gut Nutzer an sich binden kann. Wir fanden das Geschäftsmodell clever. Wir fanden es gut, dass da lokale, ähm, Anbieter auch noch, ähm, reingebracht wurden und, ähm, dass da auch eine klare Wachstumsstrategie ist, ne, von jungen Zielgruppen, von einer jungen Zielgruppe, von jungen Menschen hin zu auch weiteren Zielgruppen. Und was wir auch sehr, sehr gut fanden, war das sehr junge Team, das sehr motivierte Team und, äh, ja, fünfzehn und sechzehn und, äh, sich in dem Alter von der Schule auch befreien zu lassen, weil man so viel Lust hat, ein Unternehmen zu gründen und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das, äh, wollen wir auf jeden Fall belohnen und von daher: Der dritte Platz geht an Back to Life.
[Jury]
[Applaus]
[Speaker 9]
Hallo, hallo? Ja, perfekt. Ähm, ja, ich glaube, wir sind alle so ein bisschen überrascht, dass wir jetzt hier stehen, ähm, weil wir natürlich wissen, dass wir hier, äh, ja, die Jüngsten sind, nicht so die Erfahrung haben. Äh, deshalb freuen wir uns umso mehr, ähm, sind auf jeden Fall sehr dankbar und, äh, blicken, glaube ich, sehr positiv auf eine sehr schöne Zeit zurück, die wir jetzt die letzten vier Tage erlebt haben. Ähm, deshalb auch noch mal ein dickes Dankeschön an den Venture Club, an die ganzen Sponsoren, die das alles aufgestellt haben, an die super Erfahrung, an die super Mentoren. Ähm, weil ganz im Ernst, also ohne die würden wir jetzt hier auch nicht stehen. Äh, die haben uns noch mal sehr viel beigebracht. Ähm, genau, das ist alles, was ich zu sagen habe. Vielen Dank. [Applaus]
[Josi]
Und, äh, vielen Dank natürlich auch an, äh, Vincent, Jonas und Marcel. Ihr habt uns hier hingebracht. [lacht] [Applaus]
[Speaker 27]
So, kommen wir zum, zum zweiten Platz. Ähm, wir haben uns zum zweiten Platz entschieden. Zum einen, weil es ein sehr, sehr, sehr tolles Team war. Ähm, es ist eine tolle Idee. Wir fanden den Pitch sehr, sehr gut. Hat uns wirklich gut gefallen. Wir glauben, dass ein Prototyp einfach zu entwickeln ist. Ähm, wir glauben, also als Tipp: Ich glaube, es bietet sich noch an, dass man vielleicht für die Pflege dieses Prototyps auch noch super ein Abo-Modell verkaufen kann, also dadurch generell lange Umsätze oder langfristige Umsätze generieren kann. Bitte haltet doch einmal die Luft an für das Luftregal. Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Platz. [Applaus]
[Speaker 27]
Wollt ihr noch was sagen?
[Speaker 28]
… Ja, also auf jeden Fall vielen Dank für d-, für diese, ähm, Ehrung. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich, was ich sagen soll. Ähm, ich glaube, wir sind alle ziemlich happy, hier jetzt hier stehen zu dürfen. Ähm, aber ich glaube, der größte Mehrwert waren auf jeden Fall die letzten vier Tage. Es war wahnsinnig lehrreich, wahnsinnig spannend. Ähm, wir haben echt viel ausprobiert, bevor wir zu der Idee gekommen sind. Deswegen, also wir haben wahnsinnig viel mitgenommen und auf jeden Fall vielen Dank an den VCM für die Organisation dieser wahnsinnig tollen Veranstaltung. [Applaus]
[Speaker 6]
Damit habe ich die Ehre, den ersten Platz verkünden zu dürfen.
[Speaker 6]
Und, ähm, bevor ich das tue, ähm, würde ich euch noch mal bitten: Wir haben heute Abend schon für ganz viele Leute applaudiert und Dank ausgesprochen, außer für zwei Leute. Und steht doch mal eben auf, Josi und Tim.
[Speaker 6]
Die beiden haben super durch den Abend geführt, haben das super gut gemacht. [Applaus] Ganz herzlichen Dank euch! [Applaus]
[Speaker 6]
So, und jetzt haben wir fast allen Leuten gedacht, die relevant sind. Fast allen. Ihr müsst jetzt ganz stark sein, weil eins kommt noch und das macht man eigentlich nicht. Das ist auch ein bisschen unangenehm, ein bisschen fremdschämmäßig. Ähm,
[Speaker 6]
ich find’s total cool, dass wir hier deutlich über hundert Leute sind an einem Samstagabend mit Eis und Schnee und dass wir irgendwie in unserem Herzen tragen, dass wir was verändern wollen. Dass wir uns die Zeit nehmen zu diskutieren, miteinander ins Gespräch zu kommen, Pitches anzusehen, gute und schlechte Sachen rauszunehmen. Und, ähm, ich würde euch bitten, einfach mal vor euch selbst zu applaudieren. Ihr seid cool. Danke, dass ihr da seid. [Applaus] Es tut ein bisschen weh, aber macht es einfach mal. Es tut gut. [Applaus] Okay, jetzt aber: der erste Platz. Ähm, wir waren uns in der Jury tatsächlich ziemlich einig, weil wir haben alle gedacht: Warum gibt’s denn das eigentlich noch nicht? Wir würden es echt nutzen. Wir würden es nutzen für uns, für unseren Geldbeutel und wir würden es nutzen für die Umwelt. Ähm, wir möchten keine Lebensmittel mehr verschwenden. Den ersten Platz belegt Diner Price. Herzlichen Glückwunsch! [Applaus] [Musik]
[Speaker 17]
Ja, ich, äh, bin ein bisschen überfordert. Ich hätte nicht gedacht, äh, dass wir hier am Ende stehen mit dem, äh, Erste-Platz-Schild. Äh, auch einmal von mir einen Riesendank an den gesamten VCM. Mega Orga. Einen Riesendank an… [Applaus] Riesendank aber auch an die, äh, vier anderen Plätze. Ich glaube, äh, wir konnten alle mega viel lernen, konnten uns die letzten Tage, ähm, ja, dolle challengen und, äh, ich glaube, das war ein Learning für uns alle, was uns mega weitergeholfen hat. Und, äh, ja, auch einmal danke an euch für die schöne Atmosphäre. Und, äh, ja, ich– mehr habe ich nicht mehr zu sagen.
[Speaker 29]
Ja, also ich muss nur sagen, diese Experience kann ich wirklich jedem ans Herz legen. Es– man wächst so über sich hinaus. Also ich kann das gar nicht beschreiben. Und diese neuen Perspektiven und die neuen Leute, die man jetzt in den letzten vier Tagen kennengelernt haben, hat, also das hätte ich in ein paar Monaten nicht so geschafft, also wie ich jetzt in den letzten vier Tagen über mich hinausgewachsen bin.
[Speaker 29]
[Applaus]
[Speaker 6]
Ja, auch von meiner Seite aus ein ganz großes Dankeschön an den VCM, an die Juroren, an euch alle, die hier gekommen seid. Auf noch einen schönen Abend. [Applaus]
[Speaker 17]
Vielen, vielen Dank.
[Speaker 17]
[Applaus]
[Speaker 6]
Da liegen sie sich in den Armen. [lacht] Herzlichen Glückwunsch auch von unserer Seite. Ähm, ich würde sagen, habt ihr euch sehr verdient. Äh, herzlichen Glückwunsch dürfen wir aber noch ein weiteres Mal sagen, ähm, an ein weiteres Team und das habt ihr entschieden. Ähm, das Team
[Speaker 6]
bekommt natürlich auch etwas. Es ist natürlich jetzt nicht der erste Platz, äh, nicht der gleichwertige, aber es ist auf jeden Fall die Anerkennung von mehr als hundert Leuten hier im Saal und natürlich ein kleiner, äh, Präsentkorb, den wir da noch, ähm, ja, vorbereitet haben. Und genau, ich glaube, Sie waren auch schon mal auf der Bühne, oder, Josi?
[Speaker 29]
Wo meinst du?
[Speaker 6]
Ich glaube schon.
[Speaker 29]
Ah, tatsächlich. Ich glaube, da kommen mir wieder aus in den Kopf. [lacht]
[Speaker 6]
Haben wir nicht gesagt, wir machen es nicht cringe und tun nichts? [lacht]
[Speaker 29]
Das hast du gesagt.
[Speaker 6]
Okay, nee, dann machen wir es kurz. Also kommt bitte noch mal auf die Bühne: Back to Life. [Applaus]
[Speaker 6]
[Musik]
[Speaker 28]
Äh, ja, so schnell sieht man sich wieder, I guess. Ähm, ja, ich kann mich nur bedanken fürs Vertrauen. Danke, dass ihr für uns gevotet habt. Ähm, ja, das ist alles, was ich zu sagen habe. [lacht]
[Speaker 6]
Ich, ich habe euch tatsächlich auch noch auf die Bühne geholt, um euch natürlich auch noch mal ein bisschen, äh, ja, was zu fragen. Ähm, einfach, weil ich finde, ihr habt das richtig gut gemacht.
[Tim]
… Klar, Alter ist natürlich eine große Sache, aber auch unabhängig davon, ne? Also ihr seid mehr als nur euer Alter, äh, das sei mal gesagt. Ähm, aber jetzt erst mal die, die wichtigste Frage: Macht ihr weiter?
[Speaker 9]
Pff, also wenn man die Zustimmung hat, ähm, hat man auf jeden Fall Bock, weiterzumachen. Ähm, aber die haben wir auch schon, äh, ja, während der letzten vier Tage erhalten. Ähm, das ist halt auch wirklich cool gewesen, ähm, dass wir da gemerkt haben: Ey, da ist wirklich, vielleicht wirklich Potenzial. Ähm, ist natürlich so ein bisschen schwierig mit dem Studium, mit der Schule, ähm, aber ich denke, ja, da, wo Potenzial ist, sollte man auf jeden Fall, äh, vielleicht auch gewissen Träumen hinterhergehen und, ähm, wer weiß, was sich daraus ergeben kann.
[Josi]
Ich glaube, auf jeden Fall auch. Vielleicht noch mal ganz kurz ein paar Worte von mir, Greta. Wir haben uns vor, ich glaube, so vor vier Wochen oder so kennengelernt. Greta war schon beim Female Founders Forum dabei und ich war schon so ganz, äh, überrascht, als sie sagte: „Ich bin sechzehn.“ Und ich dachte so: Wow, cool, dass du hier bist. Erst mal von mir auch Respekt, dass man in dem Alter auch so irgendwo hingeht, wo man ja niemanden kennt. Ich hätt’s, glaube ich, nicht gemacht und ich glaube, du kannst sehr stolz sein oder ihr könnt alle natürlich sehr stolz sein, dass ihr bei so was teilhabt und einfach mitmacht und sagt: „Ich gehe aus meiner Komfortzone raus und nehme nicht nur die Leute mit, die ich schon kenne, sondern lerne vielleicht neue Leute kennen.“ Also richtig, richtig cool. Das zeigt auch noch mal: Seid mutig und sprecht mit Leuten. Das helf, hilft immer sehr, sehr viel weiter. Ich weiß es auch von mir noch. Ich war vor zwei Jahren lange nicht da, wo ich jetzt bin und ja, ihr habt’s gesagt: Verfolgt euren, eure Träume, macht daraus was. Und ja, ich glaube, das sind ganz gute Worte zum Abschluss. [Applaus] Vielen Dank euch!
[Speaker 9]
Auf jeden Fall. Danke schön.
[Tim]
Danke euch. [Applaus]
[Josi]
Genau, und ich glaube, ich kann nicht mehr viel hinzufügen. Ich würde es noch einmal wiederholen, weil ich es einfach mega, mega wichtig finde, auch den Dank noch mal auszusprechen. Wir haben’s am Anfang gemacht, wir haben’s eben von den Teilnehmenden gehört, von der Jury gehört. Vielen Dank an euch, erst mal als Publikum, dass ihr dabei wart. Eben waren es noch ein paar mehr, dass ihr auch jetzt zur Siegerehrung noch geblieben seid. Sehr, sehr cool. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, für eure gute Laune, für die Stimmung, für euren Applaus. Dürft ihr gerne noch mal applaudieren. [Applaus]
[Josi]
Vielen Dank!
[Tim]
Ach so. Nee, stimmt, du bist dran. Ja klar.
[Josi]
Wir gehen noch mal kurz ab frühstücken. Vielen Dank noch mal an die Sponsoren, an die Sponsoren, die wir am Anfang erwähnt haben. Vielen Dank an die Jury. Eine Sache habe ich noch gar nicht erwähnt, wo wir hier heute sind, in der LBS nämlich. Das ist, ist auch noch mal ein großes Dankeschön wert, dass wir hier wieder präsentieren dürfen, pitchen dürfen, ähm, und den, den Raum zur Verfügung haben. Ähm, vielen Dank an den VCM. Da sind auch wirklich viele, ähm, hier im Hintergrund mit aktiv gewesen, die man hier jetzt gar nicht sieht. Das erfordert wirklich super viel Organisation, ähm, Gedanken, die man sich macht: Was essen wir? Was trinken wir? Es war auch für den einen oder anderen heute Abend wieder sehr, sehr stressig. Man wird hin- und hergeschickt, man ist vielleicht auch nicht immer super nett zueinander, aber ja, das ist, [lacht] das ist, glaube ich, auch, gehört auch mal dazu. Und, ähm, ja, wir können, glaube ich, wir können stolz sein, auf jeden Fall. Wir können… Ja, vielen Dank an den VCM, so. [Applaus]
[Josi]
Ja, und vielen Dank an die Teams.
[Tim]
Und vielen Dank an dich. [Applaus]
[Josi]
Und vielen Dank an dich, aber wir wollten, dass das nicht so kitschig war.
[Josi]
[Applaus] Ja. Nee, damit wäre ich durch.
[Tim]
Okay, ja, ich habe hier nämlich noch einen Punkt draufstehen und da steht, äh, ja: Abschluss und Appell. Aber irgendwie habe ich mir gerade Gedanken gemacht. Ich glaube, viel besser als das, was eben vor allem noch mal vom Team Back to Life, von dir unter anderem und auch von den Juroren gesagt wurde, äh, wird’s nicht mehr. Das heißt also: Verfolgt eure Träume, seid hungrig, seid neugierig und ich glaub, in vier Tagen kann man einiges schaffen. Was schafft man denn dann, wenn man in einem Jahr, in zwei Jahren, in drei Jahren? Also einfach: Bleibt dran und seid hungrig. Aber- [Applaus] Ach so ja klar, applaudieren. [Applaus]
[Tim]
Wir wären ja nicht der VCM, wenn wir nicht noch ein bisschen, ja, was sagen wollen zum, zum Abschluss. Wir haben jetzt ganz neu released, die Jobwall. Ähm, das ist ein total cooles Ding, wo man, äh, jetzt hier, wenn ihr den QR-Code scannt, äh, dann könnt ihr in der WhatsApp-Gruppe beitreten und dann werdet ihr da regelmäßig geupdatet über neue Positionen. Und das sind nicht einfach irgendwelche langweiligen Jobs, ähm, sondern wirklich spannende Sachen. Wir probieren, uns da ein Netzwerk aufzubauen. Bestehendes Netzwerk haben wir schon, zum Glück. Und genau, wenn ihr da beitrethet und beitreten wollt, dann, ähm, hier an der Stelle einmal erwähnt. Habt ihr jetzt kurz Zeit zum Abscannen.
[Tim]
Okay, genug Zeit. Und wir wären auch nicht der VCM, wenn wir nicht über die Startup-Contact reden würden im Juni dieses Jahr. Das ist unser nächstes großes Event. Ab Montag geht’s dann los. Jeder schmeißt sich dann rein in die Teams und in die Organisation. Also: Save the Date, 15. Juni 2026. Das wird, glaube ich, auch noch mal eine richtig, richtig coole Sache. Und, äh, wenn euch das heute schon Spaß gemacht habt, dann kommt auf jeden Fall dorthin, denn das wird auf jeden Fall auch Spaß machen. Und ich glaube, das war’s für heute.
[Josi]
Genau. Habt noch einen ganz schönen Abend. Schön, dass ihr da wart und wir sehen uns bei der Startup Contact. [Applaus]


